Sparkasse Köln Bonn - Sapgeschädigte sitzen auf Millionen Schäden

Sparkasse Köln Bonn - Sapgeschädigte sitzen auf Millionen Schäden
11.09.2015340 Mal gelesen
Die Sparkasse Köln Bonn stellt sich weiterhin quer bei der Regulierung von Schäden aus gescheiterten Swapgeschäften. Trotz eindeutiger Rechtsprechung vor dem OLG Köln und BGH zu Lasten der Banken, spielt die Sparkasse auf Zeit und versucht ihre Kunden hinzuhalten.

Das Landgericht Köln hält bei einem nicht konnexen Swapgeschäft die Verfahren für eindeutig. Aufgrund der Tatsache, dass der anfängliche negative Marktwert bei den Fällen der Sparkasse Köln Bonn im Zusammenhang mit Swaps unstreitig ist, sieht sich das Landgericht Köln Bonn in der Lage ohne Beweisaufnahme ein Urteil gegen die Sparkasse zu fällen. Voraussetzung ist eine fehlende Konnexität zum Grundgeschäft. Dh. bei einem Zinsswap zum Beispiel die nicht übereinstimmende Summe von Darlehen und Swapbetrag. Sofern man ein Euro Darlehen hat und einen Zinswährungsswap, ist die Konnexität nie gegeben.


Aber selbst wenn ein konnexes Grundgeschäft vorliegt, kann der Kunden den Rechtsstreit gewinnen. In diesem Fall kommt es auf den beweis der vorsätzlichen Falschberatung an. Hierzu gibt es viele weitere Ansatzpunkte außer dem anfänglichen negativen Marktwert. Beispielsweise haben sowohl der einfache Zinsswap, als auch der Zinswährungsswap ein unendliches Verlustrisiko, auf dass in fast keinen der Fälle hingewiesen worden ist. Vor dem OLG Köln ist die Rechtslage noch eindeutiger. 

"Derzeit bestehen weiterhin sehr gute Erfolgsaussichten einen Swapfall vor deutschen Gerichten zu gewinnen. Mann muss die Fälle ins kleinste Detail aufarbeiten und dann die verschiedenen Ansatzpunkte angreifen." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

"Aufpassen sollte man besonders im Bereich der Verjährung. So verjähren in diesem Jahr alle Ansprüche aus Swapgeschäften des Jahres 2005." so Leipold weiter. Rechtsanwalt Leipold hat sich als Swapexperte auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapschäden seit 2007 spezialisiert und vertritt bereits erfolgreich zahlreiche Privat- und Geschäftskunden. Außerdem hat er schon zahlreiche Kommunen beraten, um ihre Schäden ersetzt zu erhalten.

Betroffenen Swapkunden kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen prüfen zu lassen und ihre Ansprüche geltend zu machen. Keinesfalls sollten weitere Zahlungen auf die Swaps geleistet werden.