HypoVereinsbank verliert Swapverfahren vor dem Bundesgerichtshof

HypoVereinsbank verliert Swapverfahren vor dem Bundesgerichtshof
02.08.2015298 Mal gelesen
Wegen einem Currency Related Swap (CRS) und die damit verbundene Falschberatung verliert die HypoVereinsbank in drei Instanzen und muss dem Kunden 7,5 Mio. Euro Schadensersatz zahlen. Die Klage wurde durch Rechtsanwalt Leipold beim Landgericht München eingereicht.

In einem spektakulären Fall um einen CRS oder auch Currency Related Swap verliert die HypoVereinsbank durch drei Instanzen, bis hin zum Bundesgerichtshof.

Zwischenzeitlich tauchen sogar Schulungsunterlagen auf, in dem die Bank den Kundenberatern beibringt, wie sie die Risiken solcher Geschäfte verharmlost.


Das Problem mit den Swaps, will bei der HypoVereinsbank nicht aufhören. Immer wieder tauchen neue Geschädigte auf. Die Verluste gehen oft in den sechsstelligen Bereich. teilweise sogar in den Millionenbereich.

In einem Fall aus dem Jahr 2010, bei dem Rechtsanwalt Leipold die Klage beim Landgericht München eingereicht hat, hat die Bank nun erneut eine herbe Niederlage erfahren und muss dem Kunden ca. 7,5 Mio. Euro Schadensersatz zahlen. Darüber hinaus muss sie die gesamten Kosten des Verfahrens dem Kunden erstatten.

"Dies ist nur ein Fall von vielen. Immer wieder versucht die Hypovereinsbank die Kunden durch langjährige Prozesse mürbe zu machen, in der Hoffnung, dass die Kunden irgendwann aufgeben. Wer durchhält bekommt am Ende seinen Schaden ersetzt." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

"Ich kann nur jedem Kunden empfehlen sich gegen Swapverluste zu wehren. Die Rechtslage ist nunmehr durch neue BGH Urteile konkretisiert worden. Lediglich die absolute Verjährung von 10 Jahren muss beachtete werden. In diesem Jahr verjähren alle Ansprüche aus Geschäften des Jahres 2005. Dabei ist zu beachten, dass diese Tagebau verjähren und nicht erst zum Ende des Jahres." so Leipold weiter.

Betroffenen Kunden wird daher empfohlen keine weiteren Zahlungen zu leisten. Verluste egal aus welcher Swapart können geltend gemacht werden. Die Unterlagen sollten von spezialisierten Rechtsanwälten geprüft werden.