Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen werden durch Gerichte bestätigt

08.07.2015173 Mal gelesen
Immer mehr Gerichte bestätigen die Rechtsprechung des Bundesgerichtshof in Sachen Widerruf von Darlehensverträgen. Das Argument der Verwirkung seitens der Banken hält nicht stand. Betroffene Bankkunden sollten ihre Verträge rechtlich prüfen lassen.

Immer mehr Darlehenskunden melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wegen der Überprüfung ihrer Widerrufsbelehrungen in Darlehensverträgen. Über 80 % der verwendeten Widerrufsbelehrungen verschiedener Banken sind dabei falsch und ermöglichen den Ausstieg aus den Darlehen.

Der Bundesgerichtshof hat es entschieden. Eine falsche Widerrufsbelehrung in Verbraucherkreditverträgen führt auch noch Jahre später zur Möglichkeit des Widerrufs und der Rückabwicklung solcher Darlehen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Darlehensnehmer die vor Jahren abgeschlossenen Darlehensverträge mit hohen Zinsen sofort beenden können und sich am Markt die heute günstigen Zinsen um die 1 % sichern können.

Fast alle Widerrufsbelehrungen der Haspa, DSL Bank, ING Diba, Sparkasse Köln Bonn und vielen anderen Banken enthalten schwerwiegende Fehler und führen in der Folge zur Rückabwicklung. Besonders interessant dürfte dabei auch sein, dass die Kosten für einen Widerruf bzw. eine rechtliche Vertretung in diesen Fällen fast immer von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden.

Betroffenen Darlehenskunden der Banken kann daher nur empfohlen werden, ihre Verträge überprüfen zu lassen und sich schnellst möglich nach einem Widerruf die heute günstigen Zinsen am Markt zu sichern.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 11 Jahren auf die Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert. An den Standorten München, Frankfurt und Hamburg stehen Ihnen unsere Experten jederzeit zur Verfügung.