HypoVereinsbank verliert in einem Swapverfahren vor dem OLG München

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08.07.2015293 Mal gelesen
Die Unicredit HypoVereinsbank verliert ein Gerichtsverfahren wegen einem Currency Relaxed Swap vor dem 17. Senat des OLG München und muss dem Kunden ca. 7,5 Mio. Schadensersatz und sämtliche Anwaltskosten zurück erstatten. Die Klage wurde von Rechtsanwalt Leipold eingereicht.

Erneut unterliegt die HypoVereinsbank in einem Swapverfahren vor der Münchner Justiz. Sowohl das Landgericht München I, als auch das OLG München waren davon überzeugt, dass die Bank den Kunden falsch beraten hatte. Bei dem verfahren ging es insbesondere um den gefährlichen CRS (Currency Relaxed Swap).

Bereits das Landgericht München I kam im Ergebnis zu einer Falschberatung und verurteilte die Bank zu Schadensersatz in Millionenhöhe.

Darauf hin ging die Unikredit HypoVereinsbank in Berufung und verzeichnete auch vor dem 17. Senat des OLG München eine Niederlage.

Auch dieses Urteil wollte die Bank nicht stehen lassen und reichte Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof ein. Diese wurde vom Bundesgerichtshof per Beschluss abgelehnt, so dass am Ende das Urteil nun rechtskräftig ist. Rechtsanwalt Leipold der die Klage eingereicht hatte, war von Beginn an des Verfahrens davon überzeugt, dass die Art und Weise wie man diese Art des Swaps beraten hatte nicht ausreichend war. Das Ergebnis dieses Prozesses gab der Einschätzung von Rechtsanwalt Leipold recht.

"Betroffene Kunden der HypoVereinsbank, aber auch anderer Banken sollten keinesfalls weitere Zahlungen auf Swaps leisten. Nach der derzeitigen Rechtslage haben sie gute Chancen ihre ganzen Verluste erstattet zu bekommen" so Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

Rechtsanwalt Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Rückabwicklung von Swaps für Privatkunden, Geschäftskunden und Kommunen spezialisiert. Besonders zu beachten ist, dass dieses Jahr alle Swapgeschäfte und deren Ansprüche aus dem Jahr 2005 verjähren. Da hier die absolute Verjährung von 10 Jahren zum Tragen kommt, muss die Tagebaue Verjährung beachtet werden.