CFB Fonds 168 Twins 2 Schiffsfonds: Falschberatung durch vermittelnde Banken? Insolvenz?

08.06.2015245 Mal gelesen
Beim CFB Fonds 168 Twins 2 konnten sich Anleger an der „NAULUMO“ Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS MAERSK Nottingham KG und der NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS NEDLLOYD MARITA KG beteiligen. Jetzt tauchen erhebliche Probleme auf, die den Ausstieg aus dem Fonds erfordern.

Beim CFB Fonds 168 Twins 2 konnten sich Anleger an der „NAULUMO“ Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS MAERSK Nottingham KG und der NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS NEDLLOYD MARITA KG beteiligen. Jetzt tauchen erhebliche Probleme auf, die den Ausstieg aus dem Fonds erfordern.  

Die  Charterverträge der MS Maersk Nottingham und der MS Nedlloyd Magarita sind in den Jahren 2013 und 2014 ausgelaufen.

Angesichts niedriger Charterraten ist kaum damit zu rechnen, dass eine erneute Vercharterung zu rentierlichen Preisen nicht möglich ist. 

CFB Fonds 168: Ausschüttungen müssen zurückgezahlt werden

Ein Großteil der in der Vergangenheit erfolgten Ausschüttung sind als Rückzahl- ungen der Kommanditanlage zu sehen. So entsteht eine Haftung der Anleger. Die müssen aber damit rechnen, dass sie im Falle einer finanziellen Enge, aber spätestens im Falle der Insolvenz die Ausschüttungen zurück erstatten müssen.

CFB 168: Falschberatung durch vermittelnde Banken

Regelmäßig sind die Beteiligungen am CFB Fonds 168 über Banken, meist die Commerzbank, vertrieben worden. Nach den Erfahrungen von Fachanwälten  sind die Anleger über die mit dem Erwerb der Beteiligung verbundenen Risiken nicht hinreichend aufgeklärt worden. Das betrifft nicht nur die Schwankung der Charterraten auf den Weltmärkten, sondern auch die Währungsrisiken, sowie Rückvergütungen an die Bank. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist die vermittelnde Bank verpflichtet, umfassend zu beraten. Tut sie das nicht, haftet sie für den entstandenen Schaden. Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

Aktuell gibt es Probleme mit dem abschluss des Geschäftsjahres 2013. Es soll einer Entlastung der haftenden Gesellschafterin widersprochen werden.

Die Anleger haben bereits einen Verlust von 80 % des investierten Kapitals.Schon 2014 hatte die CFB mitgeteilt, dass der Twin 2 Schiffsfonds in eine existenzbe-drohende Situation geraten ist. Die Schiffe des Schiffsfonds sollen verkauft werden. Dies wird wohl in Kürze passieren.

Die Anleger haben mehrere Ansatzpunkte um Schadenersatz geltend zu machen. Besprechen sie dies mit ihrem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Durch eine Vielzahl von Klagen von verschiedenen Anwaltskanzleien gegen die Commerzbank soll der Druck erhöht werden. Die Commerzbank verhandelt jedoch aktuell noch nicht ausßergerichtlich.