Sparkasse Köln Bonn - geschädigte Kunden greifen Geschäfte an

06.04.2015317 Mal gelesen
Die Sparkasse Köln Bonn hat jahrelang ihren Kunden hochspekulative Swapgeschäfte verkauft. Heute sitzen die Kunden auf sechsstelligen Schäden. Aber die Kunden wehren sich und bekommen vor Gericht Recht!

Jede Woche melden sich mehr geschädigte Swapkunden der Sparkasse Köln Bonn bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Bis Anfang 2014 sprach die Bank von Einzelfällen. Heute weiß man das das nicht so ist. Die vermittelten Geschäfte waren oft zweistellige Millionengeschäfte.

Das Problem von gescheiterten Swapgeschäften reißt bei der Sparkasse Köln Bonn nicht ab. Auch 2015 melden sich jede Woche neue Geschädigte Kunden bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbh.


Vor Gericht hat die Sparkasse Köln Bonn viele Niederlagen in Sachen Swaps 2014 erfahren müssen. Jetzt spielt die Sparkasse auf Zeit.

Die Sparkasse Köln Bonn spielt bei gescheiterten Swapgeschäften auf Zeit.
Geschädigte Swapkunden benötigen nach wie vor einen langen Atem. Sparkassen und Banken setzen auf Zeit, in der Hoffnung die Kunden geben vorher auf. Insbesondere das zuletzt ergangene Urteil gegen eine Sparkasse vom Bundesgerichtshof wegen einem gescheiterten Cross Currency Swap der Sparkasse Nürnberg in Verbindung mit der LBBW, wird von den Sparkassen genutzt um Zeit zu gewinnen.

Gerade in den letzten zwei Wochen hat die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wieder eindeutige Urteile gegen Banken erstritten, in denen die Kunden 100 Prozent ihres Schadens ersetzt bekommen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nur um einen einfachen Zins Swap, Cross Currency oder andere komplexere Swaparten handelt. Es ist auch unerheblich, ob es ein spekulativer Swap ohne Grundgeschäft oder ein Absicherungsswap mit Grundgeschäft ist. Die Sparkasse Köln Bonn hat im Sommer 2014 in einem Swapverfahren vor dem OLG Köln lieber die Ansprüche anerkannt, um ein für die Branche gefährliches Urteil zu vermieden. Anfang Dezember hat sie dann in einem weiter vernichtenden Urteil vor dem Landgericht Nürnberg verloren.

"Wir haben bereits jede Art von Swap rückabgewickelt." so Fachanwalt Leipold, der bereits seit 2007 zahlreiche Mandate bearbeitet hat. "Allen Banken die Swaps direkt und ohne eine Dritte Bank verkauft haben, können aus dem neuen Swapurteil keine Vorzüge generieren. Darüber hinaus hatte in diesem Fall der Kunde die Währungspaare selbst ausgesucht und ist auf die Bank mit dem Wunsch zugegangen, einen Währungsswap abzuschließen. Bereits aus diesen Gründen handelt es sich um einen absoluten Einzelfall." so Leipold weiter.

Betroffenen Kunden von Swapgeschäften wird daher dringend angeraten rechtlichen Rat einzuholen und ihre Ansprüche kurzfristig zu sichern.