Swapgeschäfte - Schadensersatzansprüche noch 2014 sichern

Swapgeschäfte - Schadensersatzansprüche noch 2014 sichern
25.12.2014353 Mal gelesen
Gerichte in ganz Deutschland haben Banken und Sparkassen wegen gescheiterter Swapgeschäfte verurteilt. Im Jahr 2014 wurden einige Punkte zu Gunsten der Bankkunden geklärt. 2015 könnten einzelne Ansprüche verjähren.

Die Banken spielen bei gescheiterten Swapgeschäften Ende 2014 auf Zeit. Ansprüche die nicht 2014 verjährungshemmend geltend gemacht werden, könnten 2015 erschwert durchsetzbar sein. Trotz eindeutiger Rechtsprechung lassen es die Banken weiterhin drauf ankommen.


Banken spielen bei Swapgeschäften auf Zeit - Achtung Verjährungsfalle!


Geschädigte Swapkunden benötigen nach wie vor einen langen Atem. Sparkassen und Banken setzen auf Zeit, in der Hoffnung die Kunden geben vorher auf. Insbesondere das zuletzt vor einer Woche erwartete und nun ins neue Jahr verschobene Urteil gegen eine Sparkasse vom Bundesgerichtshof wegen einem gescheiterten Cross Currency Swap der Sparkasse Nürnberg, wird von den Sparkassen genutzt um Zeit zu gewinnen.

"Für die Kunden ist das ein gefährliches Spiel. Es könnte Ende 2014 ein neues Verjährungsproblem bei Ansprüchen aus Swapgeschäften hinzukommen." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. "Wer generell was gegen die Verluste unternehmen will, sollte auf jeden Fall dafür Sorge tragen, dass seine Bank zum Ende des Jahres eine Verjährungsverzichtserklärung unterschreibt. Macht sie das nicht, ist eine Klage dringend anzuraten." so Leipold weiter.

Gerade in den letzten zwei Wochen hat die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wieder eindeutige Urteile gegen Banken erstritten, in denen die Kunden 100 Prozent ihres Schafes ersetzt bekommen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nur um einen einfachen Zins Swap, Cross Currency oder andere komplexere Swaparten handelt. Es ist auch unerheblich, ob es ein spekulativer Swap ohne Grundgeschäft oder ein Absicherungsswap mit Grundgeschäft ist.

"Wir haben bereits jede Art von Swap rückabgewickelt." so Fachanwalt Leipold, der bereits seit 2007 zahlreiche Mandate bearbeitet hat.

Betroffenen Kunden von Swapgeschäften wird daher dringend angeraten rechtlichen Rat einzuholen und ihre Ansprüche kurzfristig zu sichern. Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nimmt bis zum 31. Dezember 2014 Swapmandate an, um die Ansprüche verjährungshemmend geltend zu machen.