Sparkasse Hannover - auch hier sind Swaps über die HELABA verkauft worden

Sparkasse Hannover - auch hier sind Swaps über die HELABA verkauft worden
18.12.2014688 Mal gelesen
Es werden täglich mehr geschädigte Swapkunden. Waren es früher die privaten Geldhäuser die Kunden in gefährliche Zins und Währungswetten geführt haben, sind es heute überwiegend Sparkassen und oft in Zusammenarbeit mit Landesbanken. Wer seinen Schaden ersetzt haben möchte sollte noch in 2014 handeln

Seit Jahren beschäftigen sich Gerichte in ganz Deutschland mit hochspekulativen Swapgeschäften die meistens Immobilienbesitzern in Deutschland zur Zinsabsicherung bzw. Zinsoptimierung verkauft worden sind. Besonders viele betroffene Kunden gibt es dabei zwischenzeitlich von Sparkassen aus ganz Deutschland.  Eigentlich für Sparkassen die als konservativ gelten eher unüblich und für Kunden dieser Banken auch nicht ohne weiteres zu erwarten.

Heute im Jahr 2014 haben diese Kunden oft sechsstellige Verluste mit diesen Geschäften erwirtschaftet. Die Zinsen sind ins bodenlose gefallen, die Währungen spielen seit Jahren verrückt. Aus der Absicherung wird ein unbegrenztes Risiko, welches oft die ganze Immobilienfinanzierung gefährdet. Das Landgericht Nürnberg hat erst kürzlich entschieden, dass ein Swap generell nicht zur Zinsabsicherung geeignet ist.

Doch die Kunden haben eine Chance auszusteigen und die Verluste zurück zu erhalten bzw. künftige Zahlungen abzuwehren. Die Rechtsprechung im Jahr 2014 ist eindeutig. So urteilen Gerichte in ganz Deutschland und über alle Instanzen zu Gunsten der Bankkunden. Die Kunden erhalten wenn sie richtig vertreten sind hohe Schadensersatzsummen und müssen am Ende nur die günstigen variablen Zinsen aus ihrer Finanzierung bezahlen. Das selbe Ergebnis ist bei so genannten spekulativen Swaps zu erzielen. D.h. Swaps ohne Grundgeschäft.

Das Hauptargument der Banken bis dato die angebliche Verjährung greift bis Ende 2014 nicht. Es handelt sich um eine vorsätzliche Falschberatung, so dass § 37 a WpHG a.F. nicht zur Anwendung kommt.

Gerade in den letzen Tagen gab es wieder mehrheitlich 100 % obsiegende Urteile gegen Banken bzw. Anerkenntnisse der betroffenen Kreditinstitute.

Betroffenen Sparkassenkunden kann daher nur geraten werden, keine weiteren Zahlungen auf die Swaps zu leisten bzw. ihre bis dato geleisteten Zahlungen zurück zu fordern. Dies sollte allerdings bis Ende 2014 passieren, da ab 2015 ein neues Verjährungsproblem entstehen könnte.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 2007 mit mehren Anwälten auf das Thema Swaps und die erfolgreiche Rückabwicklung spezialisiert. Gerne informieren Sie unsere Experten unverbindlich über die Möglichkeiten aus diesen Wettgeschäften erfolgreich auszusteigen.