Sparkasse Leipzig - hat gefährliche Swapgeschäfte über die LBBW verkauft

20.11.2014554 Mal gelesen
Die Sparkasse Leipzig hat offenbar hochspekulative Swaps an Ihre Kunden über die LBBW verkauft. Den Kunden wurden die Geschäfte zur Zinssicherung angeboten. Oft hatten die Kunden bereits nach 12 Monaten sechsstellige Verluste erwirtschaftet.

Wie bereits früher berichtet hat auch die Sparkasse Leipzig in größeren Maßen Swapgeschäfte verkauft. Meistens wurden diese in Zusammenarbeit mit der LBBW an die Kunden verkauft. Dabei wurde zur Zinssicherung beispielsweise ein Cross Currency Swap türkische Lira gegen Schweizer Franken verkauft. Dabei steht in Frage, ob ein so komplexes Wettgeschäft überhaupt zur Zinssicherung geeignet ist. Die Gerichte gehen davon aus, dass dies nicht der Fall ist. Darüber hinaus stand auch die Sparkasse Leipzig in einem Interessenskonflikt, wenn Sie die beratenen Kunden nicht über einen anfänglich negativen Barwert informiert hat.

aber auch die LBBW steht in der Haftung. Diese hat sich die Sparkasse Leipzig lediglich zum "Helfer" gemacht und haftet für Beratungsfehler der Sparkasse.

Gerichte durch alle Instanzen und in ganz Deutschland halten die Nichtaufklärung über einen anfänglich negativen Barwert für eine vorsätzliche Falschberatung und verurteilen die Bank zur Rückabwicklung. Zuletzt das Landgericht Traunstein in einem eindeutigen Urteil gegen die HypoVereinsbank. Andere Sparkassen erkennen die Ansprüche beispielsweise vor Dem OLG Köln a, bevor eine ausführliche Begründung des Urteils kommt.


Betroffenen Bankkunden der Sparkasse Leipzig wird daher empfohlen, ihre Verträge überprüfen zu lassen und keine weiteren Zahlungen an die Sparkasse zu leisten. Kunden die ihre Verträge überprüfen lassen wollen, sollten sich beeilen, denn Ende 2014 kommt möglicherweise ein weiteres rechtliches Problem bzgl. der Verjährung hinzu.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist seit 2007 mit einem Team von drei Anwälten auf die erfolgreiche Rückabwicklung von Swapansprüchen spezialisiert.