Millionenschäden durch Swapgeschäfte der Sparkasse Köln Bonn und Kreissparkasse Köln?

Millionenschäden durch Swapgeschäfte der Sparkasse Köln Bonn und Kreissparkasse Köln?
16.11.2014671 Mal gelesen
Die Anzahl der "Swapopfer" der Sparkasse Köln Bonn und der Kreissparkasse Köln nehmen wöchentlich zu. Die Schäden gehen in die Millionen. Den Kunden wurden die Geschäfte zur Zinsabsicherung bzw. Zinsoptimierung verkauft. Eine klassische Falschberatung?

Seit Jahren beschäftigen sich Gerichte in ganz Deutschland mit hochspekulativen Swapgeschäften die meistens Immobilienbesitzern in Deutschland zur Zinsabsicherung bzw. Zinsoptimierung verkauft worden sind. Besonders viele betroffene Kunden gibt es dabei aus dem gebiet der Sparkasse Köln Bonn bzw. der Kreissparkasse Köln. Die beiden Banken haben offenbar hunderte dieser Geschäfte an ihre Kunden verkauft. Eigentlich für Sparkassen die als konservativ gelten eher unüblich und für Kunden dieser Banken auch nicht ohne weiteres zu erwarten.

Heute im Jahr 2014 haben diese Kunden oft sechsstellige Verluste mit diesen Geschäften erwirtschaftet. Die Zinsen sind ins bodenlose gefallen, die Währungen spielen seit Jahren verrückt. Aus der Absicherung wird ein unbegrenztes Risiko, welches oft die ganze Immobilienfinanzierung gefährdet.

Doch die Kunden haben eine Chance auszusteigen und die Verluste zurück zu erhalten bzw. künftige Zahlungen abzuwehren. Die Rechtsprechung im Jahr 2014 ist eindeutig. So urteilen Gerichte in ganz Deutschland und über alle Instanzen zu Gunsten der Bankkunden. Die Kunden erhalten wenn sie richtig vertreten sind hohe Schadensersatzsummen und müssen am Ende nur die günstigen variablen Zinsen aus ihrer Finanzierung bezahlen. Das selbe Ergebnis ist bei so genannten spekulativen Swaps zu erzielen. D.h. Swaps ohne Grundgeschäft.

Das Hauptargument der Banken bis dato die angebliche Verjährung greift bis Ende 2014 nicht. Es handelt sich um eine vorsätzliche Falschberatung, so dass § 37 a WpHG a.F. nicht zur Anwendung kommt.

Gerade in den letzen Tagen gab es wieder mehrheitlich 100 % obsiegende Urteile gegen Banken bzw. Anerkenntnisse der betroffenen Kreditinstitute. 

Betroffenen Sparkassenkunden der beiden Häuser in Köln kann daher nur geraten werden, keine weiteren Zahlungen auf die Swaps zu leisten bzw. ihre bis dato geleisteten Zahlungen zurück zu fordern. Dies sollte allerdings bis Ende 2014 passieren, da ab 2015 ein neues Verjährungsproblem entstehen könnte.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 2007 mit mehren Anwälten auf das Thema Swaps und die erfolgreiche Rückabwicklung spezialisiert. Gerne informieren Sie unsere Experten unverbindlich über die Möglichkeiten aus diesen Wettgeschäften erfolgreich auszusteigen.