HypoVereinsbank erleidet erneut Niederlage in Sachen Swapgeschäfte

03.11.2014339 Mal gelesen
Das Landgericht Traunstein hat die HypoVereinsbank erneut zur kompletten Rückabwicklung wegen gescheiterter Swapgeschäfte verurteilt. Damit unterliegt die Bank erneuet, wie in zahlreichen Parallelverfahren.

Das Landgericht Traunstein hat die Unicredit HypoVereinsbank erneut zur Rückabwicklung wegen gescheiterter Swapgeschäfte verurteilt. Das Gericht ist davon überzeugt, dass es sich um eine vorsätzliche Falschberatung gehandelt hat. Dies bestätigt ein weiteres Mal die Rechtsprechung in ganz Deutschland bzgl. diverser Swapgeschäfte.


Besonders die HypoVereinsbank hat anscheinend tausende dieser Verträge in der Vergangenheit verkauft und kämpft nun seit Jahren damit die Schäden in Grenzen für die Bank zu halten.

Aber auch andere Banken wie die Sparkasse Köln Bonn beispielsweise, erkennen die Ansprüche geschädigter Kunden lieber an, bevor sie Urteile höherer Instanzen erhalten die zu ihren Ungunsten ausgehen. Betroffen sind fast allen Banken Deutschlands. So hat die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bereits Verfahren gegen die Deutsche Bank, Commerzbank, DZ Bank, diverse VR Banken, Sparkassen in ganz Deutschland, West LB und weitere erfolgreich geführt.

"Dieses Urteil zeigt noch einmal in beeindruckender Weise die Gefährlichkeit dieser Geschäfte für den Bankkunden auf. Die Rechtsprechung geht mit Swapgeschäften bisher eindeutig um, zu Gunsten der Bankkunden." so Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. "Betroffene Kunden sollten auf jeden Fall noch 2014 handeln, weil bereits ab 2015 eine weitere Verjährungsfalle bei dieser Art von Geschäft hinzukommt und die Durchsetzung der Ansprüche erschweren wird." so Leipold weiter.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in München, Frankfurt und Hamburg hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus Swapgeschäften mit einer speziellen Abteilung aus derzeit drei Rechtsanwälten auf diese Art von Verfahren spezialisiert. Betroffen Swapkunden wird dringend empfohlen keine weiteren Zahlungen auf diese Geschäfte zu leisten und ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen.