Achtung! Verjährungsfalle - Swapgeschäfte

Achtung! Verjährungsfalle - Swapgeschäfte
20.10.2014244 Mal gelesen
Bis dato können Swapgeschädigte beruhigt gegen ihre Geschäfte vorgehen und bisher das Problem der Verjährung vernachlässigen. Ab dem Jahr 2015 könnte es schwieriger werden für Swapgeschädigte.

In ganz Deutschland klagen seit vielen Jahren Swapgeschädigte gegen ihre Banken. Die immer wieder seitens der Banken eingebrachte Einrede der Verjährung gem. § 37 a WpHG a.F. konnte bisher den Banken nicht zum Erfolg verhelfen.

Ab dem Jahr 2015 kommt aber eine neue Hürde auf die betroffenen Kunden zu. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher in Sachen Swaps auf jeden Fall noch im Jahr 2014 verjährungshemmende Massnahmen ergreifen.

Bisher stehen die Erfolgschancen in Sachen Swaps sehr gut. Sowohl der Bundesgerichtshof, als auch eine Vielzahl der Oberlandesgerichte und Landgerichte in ganz Deutschland wertet die Geschäfte als besonders kritisch und spricht den Kunden entsprechend Schadensersatz zu bzw. befreit sie von den Restzahlungen.

Betroffenen Swapkunden kann daher nur geraten werden, einen spezialisierten Rechtsanwalt aufzusuchen und sich umfassend beraten zu lassen.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft hat sich seit 2007 mit einem eigenen Swapteam auf diese Art von Geschäften und deren Rückabwicklung spezialisiert. Die Abteilung wird von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold geführt, der bereits auf eine Vielzahl gewonnener Verfahren bei Privatleuten, Firmenkunden und Kommunen verweisen kann.