Fremdwährungsdarlehen - Schäden bei deutschen Kunden in Millionenhöhe

Fremdwährungsdarlehen - Schäden bei deutschen Kunden in Millionenhöhe
10.08.2014470 Mal gelesen
Seit Monaten melden sich immer mehr geschädigte Bankkunden durch Fremdwährungsdarlehen. Insbesondere die S-Immofin taucht dabei immer wieder auf. Diese Firma ist eine Tochter der österreichischen Ersten Bank. Die Schäden gehen in die Milliarden.

Fremdwährungsdarlehen wurden insbesondere von österreichischen Banken lange Zeit mit Vorliebe verkauft. Danach stiegen auch immer mehr deutsche Banken in diese hochriskanten Geschäfte ein. Die Kunden haben nach dem Anstieg des Schweizer Franken im Jahr 2011 Milliarden Verluste eingefahren und oft ihr Eigenheim gefährdet. Bei anderen Währungen wie dem Yen entstanden oft noch höhere Schäden.

Die Banken haben gerade beim Schweizer Franken im Jahr 2011 die Lösung in der Zwangskonvertierung gesucht und die Kunden vor vollendete Tatsachen gestellt.

Generell können diese Fremdwährungsdarlehen im Wege einer Falschberatung rückabgewickelt werden. Seit kurzem wird es jedoch noch einfacher. Auch bei dieser Art von Geschäft ist eine Widerrufsbelehrung zu verwenden. War diese nicht korrekt, können die Darlehen alleine aus diesem Grund rückabgewickelt werden.

Zu den Folgen falscher Widerrufsbelehrungen hat der Bundesgerichtshof erst jüngst eine wichtige Entscheidung zu Gunsten der Kunden getroffen.

Im Ergebnis kann daher nur jedem Darlehenskunden empfohlen werden, zunächst seine Widerrufsbelehrung durch einen Spezialisten überprüfen zu lassen. Sollte diese Fehler enthalten, kann das Darlehen oder auch Fremdwährungsdarlehen jederzeit widerrufen werden. Hinzu kommt eine mögliche Falschberatung. Keinesfalls sollten danach weitere Zahlungen an die Bank erfolgen. Im Ergebnis muss das Darlehen danach so gestellt werden, als wenn der Kunde es nie abgeschlossen hat und danach kann man zu den heutigen niedrigen Zinsen ein neues Darlehen abschließen.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 11 Jahren auf die erfolgreiche Vertretung geschädigter Bankkunden spezialisiert.