Falsche Widerrufsbelehrungen bei Verbraucherdarlehen - eine Möglichkeit niedrige Zinsen ohne Vorfälligkeit zu bekommen?

Falsche Widerrufsbelehrungen bei Verbraucherdarlehen - eine Möglichkeit niedrige Zinsen ohne Vorfälligkeit zu bekommen?
08.08.2014264 Mal gelesen
Zahlreiche Bankkunden haben sich in den letzten Monaten bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gemeldet und ihre Widerrufsbelehrungen nach den Vorgaben eines Bundesgerichtshof Urteils prüfen lassen. Fast allen Mandanten konnte bestätigt werden, dass ihre Widerrufsbelehrung falsch ist.

Der Bundesgerichtshof hat es entschieden. Eine falsche Widerrufsbelehrung in Verbraucherkreditverträgen führt auch noch Jahre später zur Möglichkeit des Widerrufs und der Rückabwicklung solcher Darlehen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Darlehensnehmer die vor Jahren abgeschlossenen Darlehensverträge mit hohen Zinsen sofort beenden können und sich am Markt die heute günstigen Zinsen um die 1 % sichern können.


Fast alle Widerrufsbelehrungen aus der Zeit 2003 bis 2010 enthalten schwerwiegende Fehler und führen in der Folge zur Rückabwicklung. Besonders interessant dürfte dabei auch sein, dass die Kosten für einen Widerruf bzw. eine rechtliche Vertretung in diesen Fällen fast immer von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden.


Betroffenen Darlehenskunden kann daher nur empfohlen werden, ihre Verträge überprüfen zu lassen und sich schnellst möglich nach einem Widerruf die heute günstigen Zinsen sichern.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 11 Jahren auf die Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert. An den Standorten München, Frankfurt und Hamburg stehen Ihnen unsere Experten jederzeit zur Verfügung.