Schiffsfonds: IWF - Warnung vor faulen Schiffskrediten innerhalb deutscher Banken

Schiffsfonds: IWF - Warnung vor faulen Schiffskrediten innerhalb deutscher Banken
02.08.2014392 Mal gelesen
Schiffsfonds belasten nicht nur Anleger

Dass Schiffsfonds in den letzten Jahren nicht unbedingt als Vorzeigekapitalanlage vorgestellt werden können, ist vielen Anlegern bekannt. Doch kann die Krise rund um die Schiffsfahrbranche nach Ansicht des IWF durchaus größere Kreise ziehen. So geben nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds notleidende Kredite aus dem Bereich des Schifffahrtsektor bei den deutschen Banken im Hinblick auf den von der Europäischen Zentralbank (EZB) durchzuführenden Stresstest weiterhin Grund zur Sorge.

Die deutschen Banken seien generell gut positioniert, so der IWF. Doch könnten Banken, die umfangreiche Schifffahrts-Portfolios hielten, eine Quelle weiterer Wertberichtigungen sein, so der Währungsfonds in seinem Länderbericht für Deutschland. Die deutschen Banken sind im internationalen Schifffahrtssektor stark engagiert. In diesem Zusammenhang haben die Bankinstitute HSH Nordbank, NordLB sowie die Commerzbank im Jahr 2012 rund ein Drittel des 475 Milliarden US-Dollar umfassenden Weltmarkts für Schifffahrtsfinanzierungen kontrolliert, so eine Mittelung des Moody's Investors Service im April. Die genannten Kreditinstitute haben in dem vergangenen Zeitraum von drei Jahren unter Berücksichtigung der Schifffahrtskrise mehr als 3,6 Milliarden Euro für faule Schiffskredite beiseite gelegt.

Weniger Engagement
Wie bereits berichtet, fahren die im Zusammenhang mit der Finanzierung von Schiffskrediten stehenden Banken ihr Engagement in diesem Bereich deutlich zurück. Dies macht sich besonders in der Reduzierung der Neukreditvergabe bemerkbar. In Bezug auf laufende Kredite werden diese abgebaut und teilweise an externe Interessenten veräußert. Den vollständigen Rückzug aus dem Bereich der Schiffsfinanzierung hat die Commerzbank Mitte 2012 angekündigt. Nach einem Bericht der HSH Nordbank hatte diese für das Jahr 2013 einen Verlust von 814 Millionen Euro erlitten, was auch auf Rückstellungen für problematische Schiffskredite zurückzuführen war.

Handlungsmöglichkeiten für betroffene Kapitalanleger
Betroffene Anleger von Schiffsfonds, die sich bei dem Anlageprodukts falsch beraten fühlen, können den Rat eines auf das Bank- und Kapitalanalgerecht spezialisierten Fachanwalts aufsuchen um mögliche Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen. So hat uns eine Vielzahl von Anlegern übereinstimmend berichtet, dass sie bei der Wahl der Kapitalanlage in Bezug auf das Risiko stets auf Sicherheit bedacht waren. Über die mit einer Investition verbundenen Risiken wurden sie regelmäßig nicht aufgeklärt. Die IVA Rechtsanwalts AG berät Sie im Zusammenhang mit dem Anlagesegment Schiffsfonds. Wir prüfen in einer persönlichen Beratung, ob Sie mit Aussicht auf Erfolg Ihre Ansprüche durchsetzen können.

Für weitere Informationen oder Fragen rund um Schiffsfonds stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.ag gerne zur Verfügung.

IVA Rechtsanwalts AG
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