Mainzer Volksbank - Widerrufsbelehrung von Kreditverträgen enthält Fehler

Mainzer Volksbank - Widerrufsbelehrung von Kreditverträgen enthält Fehler
30.07.2014693 Mal gelesen
In den letzten Wochen haben sich viele Kreditnehmer der Mainzer Volksbank (MVB) bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gemeldet, um ihre Widerrufsbelehrungen überprüfen zu lassen. Insbesondere die Verträge aus 2008 beinhalten schwerwiegende Fehler.

Die Widerrufsbelehrungen der MVB, insbesondere aus den Jahren 2008 beinhalten schwerwiegende Fehler, welche zur Möglichkeit des Widerrufs von Kreditverträgen berechtigt. Grundlage ist ein Bundesgerichtshof Urteil, welches vorgibt, dass Abweichungen in Widerrufsbelehrungen vom gesetzlichen Standardtext, immer dazu führt, dass Kunden ihr Darlehen auch Jahre später widerrufen können.

Interessant ist dies insbesondere deswegen, weil die Darlehenskunden dadurch in den Genuss wesentlich niedriger Zinsen kommen.

Die Mainzer Volksbank ist im Falle des Widerrufs dazu verpflichtet bis dato geleistete Zinsen an die geschädigten Kunden zurück zu zahlen. Verlangt werden können maximal die gesetzlichen Zinsen, welche sich derzeit im Bereich von 1 % bewegen.

Die der Kanzlei vorliegenden Widerrufsbelehrungen haben dabei nicht nur geringe Abweichungen vom vorgegebenen Gesetzestext, so dass eine Rückabwicklung für die Bank umumgänglich erscheint.

Betroffenen Bankkunden der Mainzer Volksbank kann daher nur dringend zum Widerruf geraten werden.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist seit 11 Jahren auf dir erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert. Sie erreichen uns an Standorten In München, Frankfurt und Hamburg.