Sparkasse Augsburg - der nächste Swapkandal?

Sparkasse Augsburg - der nächste Swapkandal?
07.07.2014426 Mal gelesen
Nach dem die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH seit Monaten von Sparkassen Kunden aufgesucht wird, um ihre gescheiterten Swapverträge prüfen zu lassen, kommen täglich neue Sparkassen dazu. Seit dieser Woche ist es die Sparkasse Augsburg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesbank.

Unglaublich aber wahr. Die Sparkassen verkauften sich jahrelang als die"Guten" unter den Banken. Seit einiger Zeit dürfte diese These widerlegt sein. Sparkassen verkaufen bis heute gefährliche Zins und Währungswetten, so genannte Swaps. Es handelt sich dabei um Wettgeschäfte mit teilweise unbegrenzten Verlustmöglichkeiten. Dieses Risiko wurde gegenüber den Sparkassen Kunden nie erwähnt bzw. runtergespielt. Heute haben diese Kunden hohe teilweise sechsstellige Verluste. Einzelne sogar in Millionenhöhe.

Die rechtliche Lage ist hingehend eindeutig. Bereits der BGH hat 2011 die Deutsche Bank zu Schadensersatz wegen verkaufter Swapgeschäfte verurteilt. Um so verwunderlicher ist es, dass die Sparkassen drei Jahre nach diesem Urteil und hunderten von weiteren Verfahren gegen alle Banken in Deutschland diese Art von Geschäften immer noch verkaufen.


Die Sparkasse Augsburg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesbank. Dieses Modell ist der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bereits aus anderen Bundesländern bekannt. So hat die Kasseler Sparkasse beispielsweise Swaps über die HELABA verkauft.

Betroffenen Swap Kunden kann wiederholt nur dringend angeraten werden, keinerlei Zahlungen auf gescheiterte Swapgeschäfte zu leisten und spezialisierte Rechtsanwälte aufzusuchen.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich unter Leitung von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit drei Rechtsanwälten seit 2007 auf Swaps aller Art spezialisiert und kann auf zahlreiche erfolgreiche Swapverfahren verweisen. Nachweise können jederzeit eingesehen werden.