HypoVereinsbank Altötting - nimmt der Swapskandal in Bayern kein Ende?

HypoVereinsbank Altötting - nimmt der Swapskandal in Bayern kein Ende?
18.06.2014436 Mal gelesen
Seit über 5 Jahren tauchen immer wieder neue Swapgeschädigte der HypoVereinsbank auf. Ursprünglich in Oberfranken, Oberpfalz und im Münchner Großraum, kommen nun immer mehr kleinere Filialen ins Visier der Rechtsanwälte. Seit neuestem die Filiale in Altötting.

Die Spezialisten der HypoVereinsbank kamen aus Rosenheim nach Altötting und verkauften dort im großen Stil ebenfalls die gefährlichen Zins und Währungswetten an die arglosen Kunden. Insider sprechen von ca. 50 betroffenen Kunden. Auf dem Land traut man sich wenig darüber zu reden, weil es den betroffenen unangenehm ist hochspekulative Geschäfte abgeschlossen zu haben und dadurch hohe, oft existenzbedrohende Verluste erwirtschaftet zu haben.


Auch in diesen Fällen ging die HypoVereinsbank nach ihrem alten Beratungsmuster vor. Die Generalisten der Filiale insbesondere ein Herr L. sprach die Kunden auf tolle Geschäfte für ihre besten Kunden an. Danach kam eine Spezialistin aus Rosenheim. Meistens war es Frau Dr. M. . Diese führte dann die Beratung zu den Geschäften durch. Angeblich sollten diese Geschäfte völlig risikolos ein und ausschließlich die Zinseinnahmen verbessern. Heute haben diese Kunden oft sechsstellige Verluste. Die Bank versucht die Kunden durch ihren Mitarbeiter Herrn Groll aus Augsburg dazu zu bewegen die Geschäfte aufzulösen und die Verluste auszugleichen. Eine Beteiligung der Bank wird immer nur unter wirtschaftlichen Aspekten an den Verlusten angeboten. Dabei wird meist nur ein Bruchteil des Verlustes angeboten. Die Kunden werden durch einen Ordner mit angeblich gewonnenen Urteilen gegen Bankkunden versucht einzuschüchtern.

Tatsächlich sieht es ganz anders aus. Die Kunden die sich wehren erhalten oft am Ende der Gerichtsverfahren alles ersetzt. Gerichte in ganz Deutschland sprechen in Ihren Urteilen eine sehr eindeutige Sprache. Bereits der fehlende Hinweis auf das unendliche Verlustrisiko oder den anfänglich negativen Barwert führen zu Schadensersatzansprüchen der Kunden.

Betroffenen Bankkunden kann daher nur empfohlen werden ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen zu lassen.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat seit Jahren eine extra Abteilung für Swaps unter der Führung von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. Sie hat sich seit Jahren darauf spezialisiert Kunden erfolgreich in Swapverfahren zu vertreten.