Sparkasse Köln Bonn - Swapgeschädigte in ganz Deutschland

Sparkasse Köln Bonn - Swapgeschädigte in ganz Deutschland
15.06.2014714 Mal gelesen
Die erst kürzlich in einem Swapverfahren unterlegene Sparkasse Köln Bonn macht weiterhin Schlagzeilen durch gescheiterte Swapgeschäfte. Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt Mandanten aus ganz Deutschland gegen die Sparkasse.

"Es ist schon interessant, dass die Sparkassen und allen voran die Sparkasse Köln Bonn drei Jahre nach dem Bundesgerichtshof Urteil wegen gescheiterter Swapgeschäfte immer öfter auftreten. Auch heute noch verkaufen Sparkassen diese hochriskanten Wettgeschäfte, obwohl sie lange Zeit als die Saubermänner der Bankenbranche aufgetreten sind." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. "Gewinninteresse der Bank vor den Interessen der Kunden? Die Masse an Swapverfahren lässt das zumindest vermuten:" so Leipold weiter.


Hintergrund sind hochriskante Zins bzw. Zins- und Währungswetten, welche die Sparkassen bis heute im großen Stil ihren guten Kunden verkaufen und sie damit in hohe Verluste treiben. Am Ende bleibt oft nur ein weiterer Kredit, um die entstandenen Schulden abzuzahlen. Bei Beginn der Beratung sieht das natürlich anders aus. Da wird meistens ausschließlich von den Gewinnchancen erzählt. Man spricht von Zinsmanagement, Zinsoptimierung oder Aktives Zins- und Währungsmanagement. Alleine die Überschriften hören sich schon nach einer Täuschung an.

Die immensen und teilweisen unendlichen Verlustrisiken im Zusammenhang mit diesen Geschäften werden nicht erwähnt. Ebenso wenig der anfängliche negative Marktwert der in diesen Geschäften steckt. genau dieser wurde auch der Sparkasse Köln Bonn jüngst zum Verhängnis in einem Verfahren vor dem OLG Köln. Die Sparkasse bevorzugte einen Tag vor einem Urteil die Forderung anzuerkennen, um einem für die gesamte Bankenlandschaft unangenehmen Urteil zu entkommen.

Auch an diesem Verfahren kann man wieder sehen, dass sich Ausdauer auf jeden Fall lohnt. Der Kläger musste zwar durch zwei Instanzen mit allen Höhen und Tiefen gehen, am Ende zahlte sich sein Durchhaltevermögen aber aus.

Betroffenen Geschädigten von Swapgeschäften kann daher nur geraten werden, ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen und keinesfalls einfach Forderungen der Bank zu erfüllen. Keinesfalls sollten Verzichtserklärungen egal in welcher Form vor einer Prüfung durch Juristen unterschrieben werden.


Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 2007 mit einer eigenen Abteilung auf die erfolgreiche Bearbeitung von Swapverfahren spezialisiert. Sie erreichen unsere Experten an den Standorten in München, Frankfurt und Hamburg.