Immobilienfinanzierung mit Tilgungsersatz - Betrug am Bankkunden?

18.05.2014475 Mal gelesen
Immer mehr geschädigte Bankkunden mit gescheiterten Immobilienfinanzierungen melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, um gegebene Ansprüche prüfen zu lassen. Insbesondere endfällige Darlehen mit einem Tilgungsersatz stehen dabei im Kreuzfeuer. Ein System ohne Zukunft?

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat  bereits gegen die MLP Finanzdienstleistungs AG eine Klage in Höhe von mehreren Millionen Euro eingereicht wegen Falschberatung. Hintergrund ist eine von MLP empfohlene Immobilienfinanzierung zur Altersvorsorge. Das Modell sah vor, dass während der gesamten Laufzeit nicht getilgt werden sollte, sondern in einem so genannten Tilgungsersatz in Form einer fondsgebundenen Lebensversicherung investiert werden sollte. Der Todesfallschutz wurde dabei so gut wie gar nicht berücksichtigt. Hinzu kam die Finanzierung durch Fremdwährungskredite und eine Zinsoptimierung durch Swaps.

Andere Modelle sind dabei ebenso gebräuchlich wie häufig. Beispielsweise die Einzahlung in Aktienfonds als Tilgungsersatz.

"Für die Berater eine optimale Ausnutzung der gesamten Provisionspalette." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. "Die Absicherung des Todesfallschutzes wird dabei mangels ordentlicher Provision vernachlässigt, obwohl günstig zu haben. Ein unglaublicher Beratungsfehler im worst case." so Leipold weiter.

Für die Finanzindustrie steht dabei viel auf dem Spiel. Die Klage zielt darauf ab diese von deutschen Banken und Finanzberatern zu tausenden verkauftem Modell komplett zu kippen. Ein Immobilienfinanzierer hat nur ein Interesse. Am Ende der Finanzierung möchte er seine Immobilie schuldenfrei haben. Sattelt ein Bankberater oder ein Finanzberater ein spekulatives Produkt auf eine solche Finanzierung verstößt er aus Sicht von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold vorsätzlich gegen seine Beratungspflichten. Die Folge ist die Rückabwicklung bzw. Schadensersatz wegen Falschberatung.

Bereits seit Jahren ist bekannt, dass kaum eine Finanzierung nach diesem Modell für die betroffenen Bankkunden aufgegangen ist. In fast allen Fällen, haben die Tilgungsträger die Rendite nicht erbracht und die Kunden bleiben auf einer riesen Finanzierungslücke sitzen. Benutzt wurde das Modell von fast allen Banken und Sparkassen die man in Deutschland kennt.

Betroffenen Bankkunden wird empfohlen ihre Verträge von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen. 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit 11 Jahren geschädigte Bankkunden, um ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen.