Millionenklage gegen MLP Finanzdienstleistungs AG

Millionenklage gegen MLP Finanzdienstleistungs AG
14.05.20141568 Mal gelesen
Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat eine Millionenklage gegen die MLP Finanzdienstleistungs AG in Heidelberg eingereicht. Hintergrund sind empfohlene Immobilienfinanzierungen mit einem Tilgungsersatz in Form von Fondsgebundenen Lebensversicherungen. Ein Modell ohne Zukunft?

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat gegen die MLP Finanzdienstleistungs AG eine Klage in Höhe von mehreren Millionen Euro eingereicht wegen Falschberatung. Hintergrund ist eine von MLP empfohlene Immobilienfinanzierung zur Altersvorsorge. Das Modell sah vor, dass während der gesamten Laufzeit nicht getilgt werden sollte, sondern in einem so genannten Tilgungsersatz in Form einer fondsgebundenen Lebensversicherung investiert werden sollte. Der Todesfallschutz wurde dabei so gut wie gar nicht berücksichtigt. Hinzu kam die Finanzierung durch Fremdwährungskredite und eine Zinsoptimierung durch Swaps.

"Für MLP und deren Berater eine optimale Ausnutzung der gesamten Provisionspalette." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. "Die Absicherung des Todesfallschutzes wurde dabei mangels ordentlicher Provision vernachlässigt, obwohl hier nur ein Verdiener in der gesamten Familie vorhanden war. Ein unglaublicher Beratungsfehler im worst case." so Leipold weiter.

Für die Finanzindustrie steht dabei viel auf dem Spiel. Die Klage zielt darauf ab diese von deutschen Banken und Finanzberatern zu tausenden verkauftem Modell komplett zu kippen. Ein Immobilienfinanzierer hat nur ein Interesse. Am Ende der Finanzierung möchte er seine Immobilie schuldenfrei haben. Sattelt ein Bankberater oder ein Finanzberater ein spekulatives Produkt auf eine solche Finanzierung verstößt er aus Sicht von Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold vorsätzlich gegen seine Beratungspflichten. Die Folge ist die Rückabwicklung bzw. Schadensersatz wegen Falschberatung.

Bereits seit Jahren ist bekannt, dass kaum eine Finanzierung nach diesem Modell für die betroffenen Bankkunden aufgegangen ist. In fast allen Fällen, haben die Tilgungsträger die Rendite nicht erbracht und die Kunden bleiben auf einer riesen Finanzierungslücke sitzen.

Betroffenen Bankkunden wird empfohlen ihre Verträge von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen. 

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit 11 Jahren geschädigte Bankkunden, um ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen.