Urteile des Landgerichts Berlin für und gegen Life Trust Fonds (LT), Life Trust 6, Life Trust 11, Life Trust 14,

Urteile des Landgerichts Berlin für und gegen Life Trust Fonds (LT), Life Trust 6, Life Trust 11, Life Trust 14,
04.05.2014552 Mal gelesen
Seit 2014 hat das Landgericht Berlin mehrere Klagen gegen die Geschäftsführung der Life Trust (LT) Fonds wegen der Vorlage fehlerhafter und unvollständiger Prospekte bei der Vermittlung der LifeTrust Fonds abgewiesen. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig. Wie geht es weiter?

Urteile für und gegen BAC

Seit 2014 hat das Landgericht Berlin mehrere Klagen gegen die Geschäftsführung der Life Trust (LT) Fonds wegen der Vorlage fehlerhafter und unvollständiger Prospekte bei der Vermittlung der LifeTrust Fonds abgewiesen. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig. Wie geht es weiter?

Die Urteile des Landgerichts Berlin sind noch nicht rechtskräftig.

Die Kläger hatten Beteiligungen an den Fonds

Life Trust 6,

Life Trust 11 und

Life Trust 14

gezeichnet. Das Landgericht Berlin begründete seine Urteile damit, dass nicht festgestellt werden könne, dass den Klägern aufgrund der Prospekte Schadensersatzansprüche zustünden. Insbesondere sei eine Haftung der Gründer von Berlin Atlantic Capital (BAC) wegen Prospektbetrugs zu verneinen.

Selbst eine Haftung der Beklagten nach den Grundsätzen der Prospekthaftung sei nicht gegeben. Den Klägern stehen nach Auffassung des Landgerichts demnach keine Ansprüche aus einer Verletzung von Beratungspflichten oder aus Prospekthaftung gegen die BAC und deren Gründer zu (LG Berlin Az.: 2 O 275/13; LG Berlin 2 O 255/13; LG Berlin 21 O 143/13; LG Berlin 2 O 268/13; LG Berlin 2 O 149/13; LG Berlin 2 O 288/13).

Zwei Urteile zugunsten der Anlegern durch das LG Berlin

Unabhängig davon hat die zweite Kammer des Landgerichts Berlin in zwei Ent- scheidungen zugunsten der Kläger entschieden, die ebenfalls auf eine Haftung aufgrund eines fehlerhaften bzw. unvollständigen Prospekts für den Life Trust Fonds 14 geklagt hatten (Az.: LG Berlin 2 O 336/12 und LG Berlin 2 O 346/12).

Für die Anleger bleiben die Entscheidungen des angerufenen Kammergerichts Berlin abzuwarten. Anleger sollten sich durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten und ggf. vertreten lassen.