Swapgeschäfte Kasseler Sparkasse - kein Einzelfall

23.03.2014399 Mal gelesen
Erschreckend viele Kunden der Kasseler Sparkasse haben sich in den vergangenen Wochen bei der Leipold Rechtsanwaltsgrsellschaft mbH gemeldet, weil sie erhebliche Verluste durch Swapgeschäfte erlitten haben.

Die Kasseler Sparkasse scheint mit der Helaba anscheinend eine sehr große Anzahl an hochspekulativen Swapgeschäften an Kunden verkauft zu haben. In den letzten Gesprächen behauptete die Sparkasse immer noch, es wäre ein Einzelfall, was zwischenzeitlich aufgrund der neuesten Anfragen bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH widerlegt sein dürfte.

Bei den Swapgeschäften handelt es sich um gefährliche und hochbrisante Zins bzw. Zins Währungswetten. Die Kasseler Sparkasse hat dabei die wesentlichen Risiken der Wetten nur sehr oberflächlich beraten. Die Unterlagen zu den Swaps dürften gar nicht vor Gericht ausreichend sein. Nach dem sich bisher ausschließlich Kunden der Bank mit Immobilienfinanzierungen gemeldet haben, dürfte auch eine vorsätzliche Falschberatung vorliegen, so dass sich die Bank auch nicht auf Verjährung Berufen kann.

Die Leipold Techtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits die ersten Klagen beim Landgericht Kassel eingereicht.

Betroffenen Kunden der Kasseler Sparkasse wird angeraten ihre Unterlagen prüfen zu lassen und keine weiteren Zahlungen zu leisten. Bisher haben Gerichte aller Instanzen zu Gunsten von Swapkunden entschieden, so dass die Verluste nicht von den Kunden gezahlt werden mussten. Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit 11 Jahren geschädigte Bankkunden und hat seit 2007 eine spezielle Swapabteilung. Die Kanzlei kann auf über 100 Swapverfahren gegen eine Vielzahl von Banken verweisen.