Sparkasse Kassel - die nächste Bank mit einem Swapskandal?

12.03.2014549 Mal gelesen
Immer mehr Kunden der Kasseler Sparkasse melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, mit hoch riskanten Swapgeschäften im Portfolio. Die Sparkasse selbst besteht darauf, dass dies ein Einzelfall ist. Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH reicht erste Klage bei Gericht ein.

Die Kasseler Sparkasse scheint mit der Helaba anscheinend eine sehr große Anzahl an hochspekulativen Swapgeschäften an Kunden verkauft zu haben. In den letzten Gesprächen behauptete die Sparkasse immer noch, es wäre ein Einzelfall, was zwischenzeitlich aufgrund der neuesten Anfragen bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH widerlegt sein dürfte.

bei den Swapgeschäften handelt es sich um gefährliche und hochbrisante Zins bzw. Zins Währungswetten. Die Kasseler Sparkasse hat dabei die wesentlichen Risiken der Wetten nur sehr oberflächlich beraten. Die Unterlagen zu den Swaps dürften gar nicht vor Gericht ausreichend sein.

nach dem sich bisher ausschließlich Kunden der Bank mit Immobilienfinanzierungen gemeldet haben, dürfte auch eine vorsätzliche Falschberatung vorliegen, so dass sich die Bank auch nicht auf Verjährung Berufen kann.

Aufgrund bisher gescheiterter Vergleichsverhandlungen, hat die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH nunmehr die erste Klage vorbereitet, welche in den nächsten Tagen bei Gericht eingereicht wird.

Betroffenen Kunden der Sparkasse Kassel wird angeraten ihre Unterlagen prüfen zu lassen und keine weiteren Zahlungen zu leisten. Bisher haben Gerichte aller Instanzen zu Gunsten von Swapkunden entschieden, so dass die Verluste nicht von den Kunden gezahlt werden mussten.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt seit 11 Jahren geschädigte Bankkunden und hat seit 2007 eine spezielle Swapabteilung. Die Kanzlei kann auf über 100 Swapverfahren gegen eine Vielzahl von Banken verweisen.