CRS wird zum Desaster der Hypo Vereinsbank - Schadensersatz in Millionenhöhe

06.03.2014242 Mal gelesen
Immer wieder wird die Unicredit Hypo Vereinsbank von Ihrer Vergangenheit eingeholt. Das Landgericht München verurteilte kürzlich die Bank zu millionenschweren Schadensersatz im Zusammenhang mit einem Currency Related Swap.

Die Hypo Vereinsbank Ingolstadt hat den Löwenanteil an Currency Related Swaps in einer beispiellosen Art und Weise in einer Werbewelle per Email und Fax unter die Kunden gebracht. Den Kunden hat das Pro Vertrag millionenschwere Verluste eingebracht.

Weder die Einrede der Verjährung, noch sonstige Argumente konnten der Bank nun vor Gericht helfen. Das Gericht ist davon überzeugt, dass bei diesen Geschäften keine ausreichende Beratung der Kunden erfolgte. Fazit, Schadensersatzleistungen in Millionenhöhe für die Bank.

"Diese Geschäfte sind beispiellos. Eine andere Kammer des Landgerichts München hat diese Geschäfte von Anfang an, als russisch Roulette und Täuschung am Kunden bezeichnet." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

"Wir haben seit 2007 eine eigene Swapabteilung bei uns in der Kanzlei und vertreten zahlreiche Kunden der HypoVereinsbank aus Ingolstadt und anderen Filialen. Bei diesen Geschäften waren wir von Anfang an sicher, dass sie nicht halten." so Leipold weiter.

Betroffenen Kunden kann nur geraten werden, keine Zahlungen auf Swaps insbesondere auf CRS mehr zu leisten und bereits erbrachte Zahlungen zurück zu fordern.

Die Leipold Rechtsanwaltsgrsellschaft mbH vertritt seit 11 Jahren erfolgreich Bankkunden und hat seit 2007 eine eigene Swapabteilung, welche vom Inhaber Rechtsanwalt Leipold selbst geführt wird.