Prokon - Ansprüche auf Schadensersatz gegen die BaFin?

Prokon - Ansprüche auf Schadensersatz gegen die BaFin?
04.02.2014324 Mal gelesen
Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüft Ansprüche gegen die BaFin im Zusammenhang mit Prokon und den jüngsten Veröffentlichungen über Probleme seit 2009.

Die jüngsten Veröffentlichungen in Sachen Prokon geben Anlass zur Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen die BaFin. Wie man der Presse entnehmen kann, musste Proton 2009 einige Anlagemodelle aufgrund der Anweisung der BaFin rückabwickeln und den damaligen Anlegern ihr Geld zurück zahlen.

Weil Prokon damals offensichtlich schon nicht in der Lage war das Geld aufzubringen hat es bei der BaFin den Antrag auf Verlängerung gestellt. Die Verlängerung sollte dazu dienen über neue Anlagemodelle zunächst wieder Geld einzusammeln und dieses dann an die ehemaligen Anleger von Prokon wieder auszuzahlen.

Damit wäre das Modell Prokon nichts anderes, als ein so genanntes "Schneeballsystem". In diesem Fall allerdings unter Aufsicht und Duldung durch die BaFin, welche eigentlich dafür Sorge tragen soll, dass Anleger gerade nicht ihr Geld gefährden.

Rechtlich stellt sich daher die Frage, ob man die BaFin genau für dieses Verhalten haftbar machen kann. Üblicherweise zieht sich die BaFin darauf zurück, dass sie Prospekte nicht inhaltlich prüft. Im Falle Proton verhält es sich allerdings anders, weil durch das angebliche Schreiben von Prokon an die BaFin die Fakten in den Kenntnisreich der Behörde gelangten und dieses es nicht für nötig empfand einzuschreiten.

Damit wäre eine weitere Möglichkeit gegeben für betroffene Anleger von Prokon an ihr eingesetztes Kapital zurück zu kommen. Betroffenen Anlegern wird empfohlen, ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen zu lassen.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH steht geschädigten Anlegern mit Standorten in Hamburg, Frankfurt und München seit 11 Jahren mit ihren Spezialisten erfolgreich an der Seite.