HASPA- wie viele geschädigte Swapkunden gibt es wirklich?

HASPA- wie viele geschädigte Swapkunden gibt es wirklich?
01.02.2014404 Mal gelesen
Immer mehr Kunden der HASPA melden sich bei der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wegen gescheiterten Swapgeschäften. Anscheinend hat auch die HASPA eine größere Anzahl von Kunden mit riskanten Zins und Währungswetten ausgestattet.

Seit Jahren machen immer wieder Banken in ganz Deutschland auf sich Aufmerksam wegen hoch riskanten Zins und Währungswetten, welche sie ihren Bankkunden, als harmlose Zinsoptimierung angeboten haben. Dabei handelt es sich bei Swaps um komplizierte Wettgeschäfte, über die der Bundesgerichtshof bereits im Jahr 2011 abschließend geurteilt hat. Damals traf es die Deutsche Bank. Diese musste einem mittelständischen Unternehmen einen sechsstelligen Schadensersatz bezahlen.

Gerade in der jüngsten Vergangenheit melden sich immer mehr Sparkassen Kunden aus ganz Deutschland, darunter verstärkt aus Hamburg.

Auch hier wurden diese Geschäfte meist Kunden mit Finanzierungen zur Zinsoptimierung bzw. zum Zinsmanagment angeboten. Waren in den Wetten auch noch Fremdwährungen wie beispielsweise der Schweizer Franken eingebaut, wurde es erst richtig teuer für die Kunden. Oft kamen zu den monatlichen Finanzierungsraten noch erhebliche Zahlungen aus den Swaps dazu.

Im Ergebnis alles andere als eine Optimierung für die betroffenen Kunden.

Die Rechtsprechung ist hingegen sehr deutlich auf Seiten der Kunden und verurteilen diese meist zu Schadensersatz oder zur Rückabwicklung.

Betroffenen Anlegern kann daher nur empfohlen werden, keine weiteren Zahlungen auf diese Geschäfte zu leisten und ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten prüfen zu lassen.

Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH steht Ihnen mit einem speziellen Swapteam in München, Frankfurt und Hamburg jederzeit zur Verfügung.