Verjährung - Geschädigte Kapitalanleger müssen aufpassen! Offener Immobilienfonds Stratego Grund der LBB Invest besonders betroffen.

03.11.2013352 Mal gelesen
Verjährung - Geschädigte Kapitalanleger müssen aufpassen! Offener Immobilienfonds Stratego Grund besonders betroffen. Der Stratego Grund ist ein Dachfonds der Landesbank-Tochter LBB Invest. Hilfe beim Fachanwalt für Bank- und Kapitalanlagerecht suchen.

Verjährung - Geschädigte Kapitalanleger müssen aufpassen!

Auch wenn sich erst nach mehreren Jahren herausstellt, dass der Anleger von seiner Beratungsgesellschaft / anlagevertreibenden Bank, Sparkasse oder Volksbank falsch beraten wurde, können hieraus Schadensersatzansprüche nur binnen einer laufenden Frist von 3 Jahren – jedenfalls binnen der laufenden Frist von 10 Jahren – geltend gemacht werden.

„Gerade bei Anteilen an „offenen“ Immobilienfonds - wie der offene Immobilienfonds Stratego Grund - gilt es die kenntnisunabhängige, stichtagsgenau zu berechnende Verjährungsfrist von 3 Jahren unbedingt zu beachten. So beginnt die Verjährung für Schadensersatzansprüche aus fahrlässiger Wertpapieranlagefalschberatung zu offenen Immobilienfonds bereits zum Zeitpunkt der Beratung und endet 3 Jahre taggenau später“. Damit ist die Verjährungsfrist schwierig zu überwachen.

Da ja häufig kurz vor dem jahreswechsel der Steuerberater zu einer Anlage geraten hatte ist jetzt der Zeitpunkt sich durch einen Blick in die Unterlagen zu informieren.

Doch auch Anleger, die in geschlossene Fonds (Immobilien-, Medien-, Schiffs-, Flugzeug- oder andere Fonds) investiert haben, müssen unbedingt verjährungs-rechtliche Gesichtspunkte beachten, wenn sie klageweise wegen Anlagefalsch-beratung gegen die agierende Beratungsgesellschaft / Bank, Sparkasse oder Volksbank vorgehen wollen.

Fachanwälte für Bank- und Kapitalanlagerecht sagen dazu:

„Grundsätzlich gilt gemäß BGB die dreijährige Verjährungsfrist, die ab Kenntnis oder einem „Kennen müssen“ des Erwerbers von den anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schädigers zu laufen beginnt. Selbst wenn der Vermittler oder die Bank die Darlegungs- und Beweislast trägt, kann bereits wegen dieser Dreijahresfrist im Einzelfall zeitnahes Handeln erforderlich sein“.

So wird in den laufenden Rechtsstreitigkeiten von der Bank, Sparkasse oder Volksbank oft der Einwand erhoben, bereits mit Ausbleiben der Ausschüttungen seit der Anleger um die ihm zuteil gewordene Anlagefalschberatung informiert gewesen, weshalb es in jedem Fall anzuraten ist, die individuelle Verjährungsfrist fachkundig prüfen und bewerten zu lassen.

Fachanwälte für Bank- und Kapitalanlagerecht empfiehlen Betroffenen daher unbedingt zeitnah verjährungshemmende Maßnahmen, z.B. ein Klage- oder Güteverfahren prüfen zu lassen, damit mögliche Ersatzansprüche nicht an der Verjährung scheitern.

Der November ist dazu der richtige Monat!