Immer wieder Schiffsfonds in Insolvenz - wie wird der Schiffsverkauf abgewickelt?

29.09.2013332 Mal gelesen
Immer wieder Schiffsfonds in Insolvenz - wie wird der Schiffsverkauf abgewickelt? Ein Schiffsverkauf ohne Makler ist schwierig abzuwickeln. Was bekommt der Makler? Zwischen 1- bis 3 % des Verkaufspreises je nach Preis. Sollen Unternehmensberatungen den Verlauf unterstützen?

Schiffsfonds melden immer wieder SOS im Jahr 2013 ...

Hunderte Schiffsfondsgesellschaften sind überschuldet. Erneute Einbrüche der Schiffsmieten (Charterraten) lassen viele Sanierungskonzepte platzen. Banken versuchen sich von notleidenden Schiffskrediten zu befreien. Große Schiffsfinanzierer haben sich vom Markt zurückgezogen. Sie wollen nur noch abwickeln. 

Wenn es nicht mehr geht steht der Verkauf an. Dazu bedarf es einen findigen Maklers. Nur wie findet die Gesellschaft den. Makler handeln bestimmte Schiffstypen und bestimmt Gebiete auf der Welt. Häufig melden die sich auch zielgerichtet selbst. 

Häufig hat die finanzierende Bank eine Idee, wie das Schiff vermarktet werden soll. Es gibt Vorgaben. Bei der Vielzahl an Schiffen reicht in letzter Zeit das Personal bei den Banken nicht  - so kommen Immobilienbanker z.B. aus Frankfurt, die jetzt Schiffe betreuen sollen. 

Makler kümmern sich und wollen dafür 1-3 % des Kaufpreises. Sie wollen Exkusiverträge Was ist aber der richtige Verkaufspreis für die Bank? Meistens Restkredit plus X! Aber was ist X? 

Wenn das Schiff nicht betrieben wird geht der Preis schnell  in den Keller. Der Prozess ist komplex und lang. Am Ende sind fast immer die Schiffsfondsbeteiligten die Betroffenen, weil sie Geld verlieren und wenig kompetent in den Vermarktungsprozess gehen. 

Schiffsfondsanleger sollten sich daher einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalanlagerecht zur Unterstützung suchen. Das zahlt sich fast immer aus!