Klepper Faltbootwerft AG - erneute Niederlage vor dem OLG München

Klepper Faltbootwerft AG - erneute Niederlage vor dem OLG München
24.09.2013506 Mal gelesen
Haftung aus cic wegen Begriff "Garantiedividende", dass ist der Grund warum erneut ein Aktionär der durch die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertreten wird sein Geld für erworbene Aktien der Gesellschaft vollständig zurück erhält.

Die Klepper Faltbootwerft AG hat wiederholt eine juristische Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen. Damit hat die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bereits mehrfach Aktionären der Gesellschaft ihre gesamte Einlage zurückgeholt. Die Aktien sind derzeit nur noch ein Bruchteil des eingesetzten Kapitals wert.

Die Gesellschaft und insbesondere der Vorstand hat Aktionäre mit falschen Angaben zu einer Garantiedividende in das Investment gelockt. Sowohl in einem Flyer, als auch im vorhandenen Langprospekt waren falsche Angaben hinsichtlich einer Garantiedividende von ca. 8 % vorhanden. Diese Angaben waren irreführend, weil das deutsche Aktienrecht eine solche Garantiedividende zum einen nicht kennt und zum anderen die Gesellschaft diese Dividende nicht zahlen konnte.

In allen schriftlichen Unterlagen wurde damit geworben. Auch in zahlreichen Telefonaktionen wurde immer wieder der Begriff Garantiedividende verwendet. Selbst bei Nachfragen zu den Dividenden versendete das Unternehmen Berechnungen in denen gerade diese Garantiedividende ausgewiesen worden ist.

Trotz eindeutiger Hinweise der Gerichte seit mehreren Jahren will sich die verantwortliche Familie Isbruch keines besseren belehren lassen und will es immer wieder durch Urteile bestätigt haben.

"Sieht man sich den gesamten Verlauf der Werbung bei Klepper für die Aktien an, steht es durchaus im Raum, dass hier nach einem bestimmten System von den Verantwortlichen gehandelt worden ist." so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in München, Frankfurt, Hamburg, Kirchberg (Österreich) und Zürich (Schweiz).

"Sollten sich diese Hinweise weiter verdichten, kann man durchaus die Verantwortlichen direkt in Haftung nehmen." so Leipold weiter.

Betroffenen Anlegern kann daher nur empfohlen werden ihr Investment zu überprüfen.