Sorge um Conti-Schiffsfonds – Fachanwalt informiert

Sorge um Conti-Schiffsfonds – Fachanwalt informiert
27.06.2013363 Mal gelesen
Anleger besorgt um Conti-Schiffsfonds

Die Reeder STX Pan Ocean ist zahlungsunfähig. Betroffen davon sind auch deutsche Emissionshäuser von Schiffsfonds. So u.a. auch die Conti Holding, die in den Jahren  2010 und 2011 Schiffsfonds auflegte und die frisch vom Stapel gelassenen Schiffe an die STC für 12 Jahre (bis 2022 und 2024) vercharterte.

Das Münchner Emissionshaus Conti hat seine Ausschüttungen an die Anleger eingestellt.  Ursächlich hierfür ist die Zahlungsunfähigkeit des größten koreanischen Reeders STX Pan Ocean. Dieser hat am 7. Juni in Seoul Gläubigerschutz beantragt und darf vorerst keine Zahlungen mehr ohne Zustimmung des zuständigen Gerichts leisten. Wie sich diese Zahlungskrise auf die Fonds und damit auf das Anlegervermögen auswirke, konnte Conti-Sprecher Oliver Lewark nicht beantworten. Auch für ihn sei dies alles sehr überraschend gekommen, so Lewark.  Auch die Hoffnung, die Korea Development Bank (KDB) als Minderheitsbeteiligter an der STX Pan Ocean werde ihr Engagement erhöhen, ist derzeit nicht zu erwarten. Die Anleger der Conti-Fonds können somit nur noch abwarten und hoffen.

Die Krise ist keineswegs neu
Insgesamt befindet sich der Markt rund um Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen in schwerem Fahrwasser. Aufgrund der sich abkühlenden Wirtschaftslage haben die Charterraten ein so niedriges Niveau erreicht, dass die Schiffe anstatt Gewinne nur noch Verluste einfahren. Dies ist vor allem auf ein Überangebot an Frachtschiffen im Vergleich zur Frachtware zurückzuführen. Ursächlich hierfür ist ohne Zweifel die Tatsache, dass vor einigen Jahren, in denen die Wirtschaftsleistung und damit auch die Transportnachfrage von Gütern stetig gestiegen ist, ein Schiff nach dem anderen bei den Reedereien bestellt wurde. Genau diese Schiffe verlassen nun nach und nach den Stapel. Im Endeffekt kommen somit immer mehr Schiffe bei rückläufiger Frachtnachfrage hinzu.

Betroffene Anleger von Schiffsfonds raten wir zu handeln. So hat uns eine Vielzahl von Anlegern übereinstimmend berichtet, dass sie bei der Wahl der Kapitalanlage „Schiffsfonds“ in Bezug auf das Risiko stets auf Sicherheit bedacht waren. Über die mit einer Investition verbundenen Risiken, wurden sie regelmäßig nicht aufgeklärt. Die IVA Rechtsanwalts AG berät Sie im Zusammenhang mit dem Anlagesegment Schiffsfonds. Wir prüfen in einer Persönlichen Beratung, ob Sie mit Aussicht auf Erfolg Ihre Ansprüche durchsetzen können.

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.ag\Schiffsfonds gerne zur Verfügung.

IVA Rechtsanwalts - Aktiengesellschaft
Willy - Brandt - Platz 13
68161 Mannheim

Telefon: 0621 / 18 000 0
Telefax: 0621 / 18 000 99

[email protected]
www.anlegerschutz.ag