Blue Capital Großbritannien 1: Immobilienfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

Blue Capital Großbritannien 1: Immobilienfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen
27.05.2013306 Mal gelesen
Nicht jede Anlageempfehlung ist ein „Treffer“. Was können Anleger des Immobilienfonds Blue Capital Großbritannien 1 unternehmen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Kapitalanlage nicht zu ihnen passt?

Immobilien eilt der Ruf von verlässlichen, beständigen und sicheren Kapitalanlagen voraus. Jedoch ist nicht jede Immobilieninvestition eine sichere Möglichkeit der Geldanlage. Geschlossene Immobilienfonds wie der Fonds Blue Capital Großbritannien 1 wohnen verschiedene Risiken inne, aufgrund derer sie sich nicht als sichere Kapitalanlagen eignen.

 

Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass es bei der Beteiligung an dem Fonds Blue Capital Großbritannien 1 um eine Beteiligung an einem Unternehmen handelt. Dass eine reibungslose wirtschaftliche Entwicklung auch bei sicherheitsverheißenden Investitionen in Sachwerte kein Selbstläufer ist, zeigt sich z. B. durch die Abweichungen von den einstigen wirtschaftlichen Prognosen. Daneben gibt es noch weitere, gewichtige Risiken, die sich aus der unternehmerischen Natur des Fonds Blue Capital Großbritannien 1 ergeben, wie beispielsweise Verlustrisiken oder auch das Risiko einer Insolvenz.

 

Anlageberatung vor der Zeichnung musste umfassendes und realistisches Bild des Fonds Blue Capital Großbritannien 1 zeichnen

 

Doch was können Anleger des Immobilienfonds Blue Capital Großbritannien 1 unternehmen, wenn ihnen diese nicht bewusst war, als sie ihren Fondsanteil zeichneten? Wenn Anleger zum Beispiel auf der Suche nach einer sicheren Kapitalanlage war und ihnen von ihrem (Bank)Berater der Immobilienfonds HSF Deutschland 18 empfohlen wurde. In solchen Fällen stellt sich die Frage, ob eine falsche und somit schadensersatzauslösende Empfehlung der Berater handelte.

 

Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Wurden Anleger falsch beraten, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt. Anleger des Blue Capital Großbritannien 1, die wissen möchten, welche individuellen Rechte und Ansprüche ihnen zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Blue Capital/WealthCap Immobilienfonds

Infoseite Geschlossene Immobilienfonds

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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