Geringfügiger Renditeanstieg der Offenen Immobilienfonds - durchschnittlich 0,1 Prozent

04.04.2013249 Mal gelesen
Geringfügiger Renditeanstieg der Offenen Immobilienfonds. Die liquidierenden Immobilienfonds machen 25,7 Prozent des Marktes aus, was 18,6 Milliarden Euro Wert an Immobilien entspricht.

Im Februar wurde eine durchschnittliche Rendite von 0,1 Prozent bei den offenen Immobilien-Publikumsfonds erreicht. Hingegen zeigte der Ofix Deutschland Subindex eine positivere Bilanz mit 0,2, Prozent (Total Return). Einen Mittelwert von 0,1 Prozent Rendite konnten Fonds mit Europaschwerpunkt verzeichnen, im Gegensatz zu den weltweit angelegten Fonds, welche mit null Prozent keine Veränderung aufwiesen.

Im Vergleich mit dem Vormonat ist somit ein kleiner Anstieg zu ver-merken. Im Januar waren die Monatsrenditen der Deutschlandfonds bei 0,1 Prozent, die Fonds mit Europaschwerpunkt bei null Prozent und die global angelegten Fonds erzielten sogar ein Minus von 0,4 Prozent. Derzeit beinhaltet der Ofix Index 22 Fonds für Privatanleger (Nettofondsvolumen 72,5 Milliarden Euro), was einen Rückgang im Vorjahresvergleich von 1,7 Prozent bedeutet.

Fast die Hälfte dieser Fonds ist im Liquidationsprozess, wodurch das Sinken des Nettofondsvolumens zu erklären ist. Die liquidierenden Fonds machen 25,7 Prozent des Marktes aus, was 18,6 Milliarden Euro entspricht.

Eine Auswertung der Bundesbank - es wurden 59 Fonds betrachtet - hat ergeben, dass im Dezember 2012 59,2 Milliarden Euro in Immo-bilien-Direktanlagen investieren waren, zusätzlich über Zweckgesell-schaften noch 18,4 Milliarden Euro. Das rückläufige Fondsvolumen ging einher mit dem Rückgang des Volumens von Immobilien-investitionen.

Kapitalanleger mit Anlagen in offenen Immobilienfonds oder Direkt-anlagen in Immobilien über Gesellschaftsbeteiligungen sollten angesichts dieser Entwicklung sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalanlagerecht beraten lassen, wie die weitere Strategie bei ihrem offen Immobilienfonds sein sollte.