SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6: Wann können Anleger Ansprüche geltend machen?

SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6: Wann können Anleger Ansprüche geltend machen?
25.03.2013402 Mal gelesen
Ein wichtiger Ansatzpunkt für Anlegeransprüche ist die Anlageberatung, da diese am Anfang der Beteiligung am SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 steht. Zusätzlich können sich Anleger der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

Die Ereignisse, mit welchen die Anleger des Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 im Jahr 2013 bislang auseinandersetzen mussten, sind –vorsichtig ausgedrückt – mit einer gewissen Anspannung verbunden. Für nicht wenige Anleger dieses Fonds waren die verschiedenen Geschehnisse bei und im Umfeld des Fonds ein Anlass zur Sorge, da Anleger oftmals davon ausgingen, dass es sich bei einen Immobilienfonds um eine „sichere“ Anlage handele, bei der nichts passieren kann. So lässt sich zumindest der Eindruck zusammenfassen, den die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen im Gespräch mit zahlreichen Anlegern des SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 erhielten.

 

Interessengemeinschaft wächst immer noch

 

Die Anpreisung des  SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 als „sichere“ Anlage ist nicht die einzige Anpreisung, die Berater in Bezug auf diesen Fonds aussprachen. In einigen Fällen wurde der Immobilienfonds sogar für die Altersvorsorge empfohlen. Erinnerten sich Anleger in den vergangenen Wochen an die einstigen Anpreisungen zurück, kamen bei Anlegern Zweifel auf, ob die Beteiligung an dem Immobilienfonds die richtige Wahl war bzw. welche Rechte sie jetzt geltend machen können. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch im regen Zuspruch der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wider, die stetig anwächst.

 

Ein immer an die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen herangetragene Frage ist, ob es möglich sei, dass die Anleger sich von ihrer Beteiligung am SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 trennen können oder ob sie Schadensersatz fordern können. Ein praktisch wichtiger Ansatzpunkt für solche Ansprüche ist die Anlageberatung. Wenn Anlegern des SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 eine für sie „unpassende“ Kapitalanlage empfohlen wurde, stehen Schadensersatzansprüche bzw. die Option, dass Anleger sich gegen Schadensersatz von ihrer Fondsbeteiligung trennen können, im Raum.

 

An welchen Voraussetzungen bemisst sich die Frage, ob eine Anlageberatung ordnungsgemäß war oder ob sie fehlerhaft war? Bereits vor Jahren stellte die höchstrichterliche Rechtsprechung, welche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung zu stellen sind. Grob umrissen muss eine anleger- und anlagegerechte Beratung folgendes leisten: Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt werden. Anhand dieser Vorgaben haben die Berater eine zu diesen Wünschen passende Kapitalanlage zu empfehlen (anlegergerechte Beratung). Hierbei mussten die Berater beachten, dass eine unternehmerische Beteiligung – nichts anders ist der SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 – sich nicht mit dem Konzept einer sicheren Altersvorsorge verträgt.  In einem zweiten Schritt ist einem Anleger ein umfassendes und realistisches Bild von den Vor- und Nachteilen der empfohlenen Kapitalanlage zu zeichnen (anlagegerechte Beratung).

 

Gerade geschlossenen Fonds wohnen verschiedene Risiken inne. Hierzu zählen zum einen Verlustrisiken, die sich aus der unternehmerischen Natur des Fonds ergeben. Aber auch aus der rechtlichen Struktur des Fonds SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6 ergeben sich verschiedene beachtenswerte Risiken. Hinzu treten weitere Pflichten der Berater, wie z. B. die zutreffende Aufklärung über Provisionen oder die rechtzeitige Übergabe des Prospekts. Passierten bei dem individuellen Anlageberatungsgespräch Fehler, stehen Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum. Es geht hierbei gerade nicht darum, dass nachgewiesen werden muss, dass die Berater wussten, was bei der S&K Gruppe geschah.

 

Auch ImmoRente-Raten lösen Anlegerfragen aus

 

Ein weiterer Aspekt, der vor allem Anleger interessiert, die die Beteiligungsvariante ImmoRente wählten,  ist die Frage, ob sie ihre Ratenzahlungen weiterhin erbringen müssen. Hierbei sollten Anleger beachten, dass es keine gute Idee ist, wenn sie die Zahlungen einfach einstellen. Bei dem Ratenzahlungsmodell für eine Beteiligung am SHB Renditefonds Nr. 6 ist geregelt, dass die Anleger sich vertraglich verpflichten, die Raten zu bezahlen. Wenn sie die Zahlung „eigenmächtig“ einstellen, verletzen die Anleger ihre vertraglichen Pflichten, was negative Konsequenzen nach sich ziehen kann. Insofern sollten die Anleger vor einem solchen Schritt Rechtsrat einholen.

 

Dies sind nur einige der verschiedenen (rechtlichen) Aspekte des Fall SHB Innovative Fondskonzepte Renditefonds 6. Anleger des Immobilienfonds, die sich rechtlich beraten lassen möchten, sollten sich an eine Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Auch können sich Anleger nach wie vor der SHB Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite SHB-Fonds

Internetseite der SHB-Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.shb-interessengemeinschaft.de