Hansa Treuhand HT Flottenfonds V und die Rückforderung von Ausschüttungen

Hansa Treuhand HT Flottenfonds V und die Rückforderung von Ausschüttungen
15.03.2013446 Mal gelesen
Der Schiffsfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds V fordert die Anleger auf, die „darlehensweise“ gewährten Ausschüttungen zurückzuzahlen. Eine Konstellation, die erst vor wenigen Tagen den Bundesgerichtshof beschäftigte.

Die schlechte Nachricht erhielten die Anleger im Schreiben vom 13.03.2013: Wegen des abgelehnten Verkaufs der MS HS Berlioz werden die Anleger aufgefordert, „zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit die darlehensweise gewährte Liquiditätsausschüttung“ zurückzuzahlen.

 

Anleger des Hansa Treuhand HT Flottenfonds V, die sich fragen, ob sie der Rückforderung der Ausschüttungen entsprechen sollen, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Denn die Ausschüttungen eines Schiffsfonds können nicht in jedem Fall zurückgefordert werden. Erst vor wenigen Tagen setzt sich der Bundesgerichtshof mit der Frage auseinander, ob die „darlehensweise“ gewährten Ausschüttungen eines Schiffsfonds zurückgefordert werden können und kam zu dem Ergebnis, dass dies von dem genauen Inhalt der Verträge abhängt.

 

Doch die rechtliche Situation hinsichtlich der Ausschüttungen ist vielleicht nicht die einzige juristische Fragestellung, die Anleger des Schiffsfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds V interessieren kann. Denn angesichts der alles andere als erfreulichen Lage der Schiffsbeteiligung kann für Anleger der Auslöser sein, um überprüfen zu lassen, ob sie sich ggf. von ihrer Fondsbeteiligung lösen können. Ein wichtiger Ansatzpunkt hierfür ist beispielsweise die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler.

 

Im Rahmen einer Überprüfung der Anlageberatung muss zunächst geklärt werden, ob die Empfehlung, in den Schiffsfonds Hansa Treuhand Flottenfonds V zu investieren, überhaupt mit den Zielen und Wünschen des Anlegers zu vereinbaren war. Fehlerhafte Anlageberatungen zeichnen sich auch dadurch aus, dass Anleger nicht die Risiken, die mit einer Investition in einen Schiffsfonds einhergehen, erklärt und aufgezeigt wurden.

 

Anleger des Schiffsfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds V sollten bei rechtlichen Fragen hinsichtlich ihrer Kapitalanlage von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt bereits Anleger dieses Schiffsfonds.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Hansa Treuhand Schiffsfonds

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

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www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu