Prorendita Lebensversicherungsfonds: Wie können sich falsch beratene Anleger wehren?

Prorendita Lebensversicherungsfonds: Wie können sich falsch beratene Anleger wehren?
06.02.2013210 Mal gelesen
Nicht jedes Anlageberatungsgespräch war geeignet, um den Anlegern eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen. Anleger, die befürchten, vor Investition in einen Prorendita-Fonds falsch beraten worden zu sein, können prüfen lassen, wie gut ihre Chancen auf Schadensersatz sind.

Für Anleger, die vor Jahren in einen der fünf Prorendita Britische Leben Lebensversicherungsfonds investierten, fällt der Vergleich zwischen dem Ist und dem Soll ungünstig für die tatsächliche Entwicklung aus. Dies dürfte für Anleger, die sich an die einstigen Anpreisungen während der Anlageberatung durch die Commerzbank, Targobank, Sparkasse KölnBonn eine wenig befriedigende Lage sein. Nicht wenige Bankkunden fragten sich seitdem, ob ihre Anlageberatung überhaupt in Ordnung war oder ob sie falsch beraten wurden.

 

Dass solche Zweifel der Anleger berechtigt sein können, zeigt sich in Dutzenden Fällen der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen, an welche sich zahlreiche Anleger verschiedener Prorendita Fonds wandten. Vielfach fanden sich deutliche Hinweise auf eine fehlerhafte Anlageberatung. Für Anleger der Lebensversicherungsfonds Prorendita, die bereits Zweifel haben, stellt sich die Frage, was eine ordnungsgemäße Anlageberatung leisten muss bzw. wann Beratungsfehler vorliegen. Die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung fasst die Rechtsprechung unter dem Stichwort „anleger- und anlagegerechte Beratung“ zusammen.

 

So müssen zunächst die Wünsche und Ziele eines Anlegers ermittelt werden und dann von dem Berater eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt (anlegergerechte Beratung). In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären (anlagegerechte Beratung)

 

Welche Fehler konnten bei einer Anlageberatung passieren?

 

Bei Lebensversicherungsfonds wie den fünf Prorendita Britische Leben Fonds mussten von den Bankberatern beispielsweise darüber informiert werden, wie ein solcher Fonds überhaupt funktioniert und dass erhebliche Risiken wie Verlustrisiken bestehen. Eine sichere Altersvorsorge sind Lebensversicherungsfonds daher nicht. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass der Zweitmarkt, auf welchem „gebrauchte“ Fondsanteile verkauft werden können, nicht reguliert ist. Daher ist das in einen der Prorendita-Fonds investierte Geld nicht jederzeit problemlos verfügbar. Weiterhin musste rechtzeitig ein vollständiger Prospekt des jeweiligen Lebensversicherungsfonds übergeben werden und es musste zutreffend über Provisionen aufgeklärt werden. Daneben sind natürlich noch weitere Malheure möglich.

 

Wie es um die konkreten Chancen der Anleger der verschiedenen Prorendita-Fondsauf Schadensersatz bestellt ist, kann nur anhand des individuellen Beratungsgesprächs untersucht werden. Denn jedes Anlageberatungsgespräch hat seinen eigenen Verlauf. Dennoch Zusätzlich können sich die Anleger einer Interessengemeinschaft anschließen. Im Rahmen der Interessengemeinschaft sollen die noch offenen Fragen geklärt werden, z. B. ob den Prorendita-Fonds „Konstruktionsfehler“ innewohnen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt bereits zahlreiche Anleger der Lebensversicherungsfonds Prorendita Britische Leben 1 – 5.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Prorendita Britische Leben

Infoseite Lebensversicherungsfonds

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07831 / 93 37 68 - 0

Fax: 07831 / 93 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de