HCI Schiffsportfolio X: Wann steht Anlegern des Schiffsfonds Schadensersatz zu?

HCI Schiffsportfolio X: Wann steht Anlegern des Schiffsfonds Schadensersatz zu?
30.01.2013317 Mal gelesen
Die Anleger der Schiffsbeteiligung HCI Schiffsportfolio X hatte bereits verschiedene schlechte Nachrichten zu verkraften. Anleger, die sich nicht länger an dem Schiffsfonds beteiligen möchten, können von einem Fachanwalt prüfen lassen, ob ihnen Schadensersatz zusteht.

Der Schiffsfonds HCI Schiffsportfolio X hatte seinen Anlegern in den vergangenen Monaten bereits viele Sorgen bereitet. Die Kapitalnot verschiedener Fondsschiffe hatte die Anleger zuletzt wegen der Rückforderung von Ausschüttungen in Schrecken versetzt. Doch es scheint, als werden die Anleger des Fonds HCI Schiffsportfolio X auch im Jahr 2013 nicht von schlechten Nachrichten verschont. Denn ihnen wurde mitgeteilt, dass die Finanzprobleme des Fondsschiffs MS Vogebulker nicht behoben werden konnten. Das Schiff MS Vogebulker sei verkauft worden. Dies hat wiederum direkte Folgen für die Anleger des HCI Schiffsportfolio X. Denn im Fall eines Schiffsverkaufs wird der Unterschiedsbetrag relevant.

 

Anleger, die sich nicht länger mit den verschiedenen Problemen des HCI Schiffsportfolio X auseinandersetzen möchten, können ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen. So kann ausgelotet werden, ob (Schadensersatz)Ansprüche der Anleger bestehen. Ein immer wieder erfolgsversprechender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung, da Beratungsfehler angesichts der hohen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung keine Raritäten sind.

 

Eine Anlageberatung soll das informierte Fundament für eine Investitionsentscheidung sein. Gerichten fordern eine „anleger- und anlagegerechten Beratung“. Demnach muss zunächst eine zu den Wünschen des Anlegers passende Kapitalanlage von dem Berater ausgewählt werden (anlegergerechte Beratung). Im Fall eines Schiffsfonds muss dann erklärt werden, wie ein solcher Fonds überhaupt funktioniert und welche Chancen und Risiken ihm innewohnen (anlagegerechte Entscheidung). Die Anleger mussten vor der Investitionsentscheidung ein realistisches Bild von dem HCI Schiffsportfolio X haben.

 

Denn ein Dachfonds wie der HCI Schiffsportfolio X beteiligt sich an Schifffahrtsunternehmen, die sich am Markt behaupten müssen. Doch auch auf Eben des Dachfonds bestehen Risiken wie zum Beispiel ein Verlustrisiko oder die nicht gegebene problemlose, jederzeitige Verfügbarkeit des investierten Geldes. Denn Anteile an geschlossenen Fonds werden auf dem nicht regulierten und nachfrageabhängigen Zweitmarkt gehandelt, der nicht immer einen Verkauf ermöglichen kann. Des Weiteren müssen Anleger auch zutreffend über Provisionen informiert werden und ihnen musste der Prospekt, in welchem der Schiffsfonds HCI Schiffsportfolio X umfassend und detailliert dargestellt wird, rechtzeitig angeboten werden.

 

Haben Anleger das Gefühl, dass sie ihr Anlageberatungsgespräch, das zu der Investition in den Schiffsfond HCI Schiffsportfolio X führte, diesen Anforderungen nicht gerecht wurde, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Ob Schadensersatzansprüche erfolgreich durchgesetzt werden können, kann anhand einer Überprüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs und weiterer rechtlich relevanter Daten ermittelt werden.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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