Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael – Schadensersatz für falsch beratenen Anleger des Schiffsfonds

Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael – Schadensersatz für falsch beratenen Anleger des Schiffsfonds
23.01.2013287 Mal gelesen
Welche Rechte und (Schadensersatz)Ansprüche können Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael geltend machen, wenn sie vor ihrer Anlageentscheidung falsch beraten wurden? Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht informiert.

Was wird das Jahr 2013 für die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael angesichts der alles andere als optimalen Ausgangslage bereithalten? Wird es gelingen die drohende Verletzung der 105 %-Klausel zu verhindern? Bei der 105 %-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – die  namensgebenden 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen.

 

Doch dies ist nicht der einzige „wunde Punkte“ des Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael. Denn es stellt sich die Frage, ob dem Schiffsfonds die Finanzierung der Großen Klasse-Prüfung („Schiffs-TÜV“) gelingt oder ob es eines Liquiditätssicherungskonzepts bedarf. Letzere Option wird in der aktuellen Leistungsbilanz ausdrücklich angesprochen.

 

Es ist noch offen, was das soeben begonnene Jahr 2013 für den Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael bereithalten wird. Doch schon die vergangenen Monate zeigen, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Schiffsfonds von vielerlei Faktoren abhängt und alles andere als sicher ist. Über diese und weitere Kennzeichen des Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael mussten die Anleger vor der Investition im Rahmen einer ordnungsgemäßen, anleger- und anlagegerechten Anlageberatung informiert werden.

 

Anlageberatung musste Fundament für informierte Anlageberatung bilden

 
Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss in zwei Schritten erfolgen. Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt und werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt (anlegergerechte Beratung). In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären (anlagegerechte Beratung). Schiffsfonds als Unternehmensbeteiligungen sind mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und so wie diversen Betriebsrisiken behaftet.

 

Angesichts solcher Risiken war den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild der Kapitalanlage zu zeichnen, damit sie eine informierte Entscheidung über eine Investition fällen konnten. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Wurde gegen eine Beratungspflicht verstoßen, können die Anleger Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung fordern.

 

Schadensersatz bei fehlerhafter Anlageberatung

 
Passierten bei der Anlageberatung Fehler, können Anleger Schadenersatz fordern. Da jedes Anlageberatungsgespräch einen eigenen, einzigartigen Verlauf hatte, bedarf es einer Prüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs, um die individuellen Erfolgsaussichten für Schadensersatz ermitteln zu können. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertritt und berät die Anleger verschiedener Lloyd Schiffsfonds und hat auch schon Klage für Anleger von Schiffsbeteiligungen der Lloyd Fonds AG erhoben. Die Anleger des Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael sollten daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen, wenn sie befürchten, bei ihrer Anlageentscheidung falsch beraten worden zu sein.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu