IVG EuroSelect 8 NeathousePlace: Wann steht Anlegern der Immobilienfonds Schadensersatz zu?

IVG EuroSelect 8 NeathousePlace: Wann steht Anlegern der Immobilienfonds Schadensersatz zu?
22.01.2013405 Mal gelesen
Nicht jedes Anlageberatungsgespräch war geeignet, das Fundament einer informierten Anlageentscheidung zu sein. Was musste eine ordnungsgemäße Anlageberatung leisten und wann können Anleger des IVG EuroSelect 8 NeathousePlace Schadensersatz fordern?

Schon der Name „Neathouse Place“ deutet darauf hin, dass der Immobilienfonds IVG EuroSelect 8 sich auf den britischen Inseln engagiert. In der vergangenen Zeit bereitete dies dem IVG EuroSelect 8 jedoch Probleme. Denn die negative Kursentwicklung des britischen Pfunds – in welchem die Mieteinnahmen erzielt werden – gegenüber dem Euro führte dazu, dass die Ausschüttungen stagnierten und sich auf einem Niveau von 3 % bewegen.

 

Das Wechselkursrisiko bei einer Investition in ausländische Immobilien ist nur eines von vielen Risiken, die einem Immobilienfonds innewohnen. Doch nicht jedem Anleger wurde vor der Investition in einen geschlossenen Immobilienfonds erläutert, wie ein solcher Fonds funktioniert und welche Risiken bestehen. Zu den Risiken gehört unter anderem ein Verlustrisiko, da geschlossene Immobilienfonds Unternehmen sind, welche sich auf dem Markt bewähren müssen. Daher ist der IVG EuroSelect 8 keine sichere Kapitalanlage und auch nicht für die sichere Altersvorsorge geeignet.

 

Wurden Anleger nicht hierüber aufgeklärt, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss zum einen die Wünsche und Anlageziele eines Anlegers berücksichtigen, sie muss zum anderen aber auch ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt, um zu überprüfen, ob Schadensersatzansprüche der Anleger des IVG EuroSelect 8 NeathousePlace bestehen.

 

Anlageberatung musste anleger- und anlagegerecht sein

 

Im Rahmen einer ordnungsgemäßen Anlageberatung müssen zuerst die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt werden und dann eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären.

 

Anleger des IVG EuroSelect 8, die das Gefühl haben, dass ihr Beratungsgespräch sie im Unklaren über ihre Kapitalanlage ließ, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Ob tatsächlich eine Falschberatung vorliegt, muss anhand des individuellen Anlageberatungsgesprächs ermittelt werden – denn jedes Gespräch hatte einen einzigartigen Verlauf, der auf Mängel zu überprüfen ist. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen berät und vertritt bereits Anleger, die in IVG-Immobilienfonds investierten.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Geschlossene Immobilienfonds

Infoseite IVG Immobilienfonds

 

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

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77933 Lahr

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