Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia: Gibt es für Anleger ein Möglichkeit für Schadensersatz?

Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia: Gibt es für Anleger ein Möglichkeit für Schadensersatz?
11.01.2013299 Mal gelesen
Die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia musste im vergangenen Jahr auf Ausschüttungen verzichten. Wann stehen Anlegern Schadensersatzansprüche zu?

Das vergangene Jahr 2012 brachte den Anlegern des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia im Hinblick auf die Ausschüttungen eine Nullrunde ein. Die Einnahmen der MS Virginia waren im Sommer 2012 - wie bei so vielen anderen Schiffen auch – gesunken, was sich auch auf die Finanzen des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia auswirkte. Eine Folge hiervon ist der Ausfall der Ausschüttungen, da die Verletzung der loan-to-value-Klausel der Kredite (105 % Klausel) und deren Konsequenzen dies verhindern.

 

Was das just angebrochene Jahr 2013 für den Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia bereithalten wird, ist noch offen. Doch schon die vergangenen Monate zeigen, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Schiffsfonds von vielerlei Faktoren abhängt und alles andere als sicher ist. So kann auch das Fremdkapital die Renditen für die Anleger eines Schiffsfonds beeinflussen. Über diese und weitere Kennzeichen des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia mussten die Anleger vor der Investition im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Anlageberatung informiert werden.


Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss in zwei Schritten erfolgen. Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt und werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären. Schiffsfonds als Unternehmensbeteiligungen sind mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und so wie diversen Betriebsrisiken behaftet.

Anlageberatung musste realistisches Bild von Chancen und Risiken zeichnen 

 

Angesichts solcher Risiken war den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild der Kapitalanlage zu zeichnen, damit sie eine informierte Entscheidung über eine Investition fällen konnten. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Wurde gegen eine Beratungspflicht verstoßen, können die Anleger Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung fordern.
 
Für falsch beratene Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Da jedes Anlageberatungsgespräch einen eigenen, einzigartigen Verlauf hatte, bedarf es einer Prüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs, um die individuellen Aussichten auf Schadensersatz ermitteln zu können. Die Anleger des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen.

 

Weitere Informationen zum Thema Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen: www.schiffsfonds.eu

 

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