Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III: Ausschüttungen für die Anleger in Gefahr?

Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III: Ausschüttungen für die Anleger in Gefahr?
11.01.2013250 Mal gelesen
Was wird das vergangene Jahr 2012 dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 47 und dessen Anlegern unter dem Strich einbringen?

Ein ausgesprochen positives Jahr 2012 hat der Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III sicherlich nicht hinter sich. Wie sich der Ende 2012 erschienenen Leistungsbilanz 2011 entnehmen lässt, werden wohl bei fünf der sechs Schiffsbeteiligungen des 2004 aufgelegten Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III keine Einnahmen an den Dachfonds fließen. Ein möglicher Ausfall der Ausschüttungen wird nicht ausgeschlossen. Für das Jahr 2011 hatten die Anleger noch eine Ausschüttung in Höhe von 2 % erhalten.

 

Das endgültige Ergebnis für das Jahr 2012 wird erst im Lauf des Jahrs 2013 festgestellt werden, jedoch zeigt die Einschätzung der Fondsverwaltung, wohin die Reise wohl gehen wird. Zwar gehören ausfallende Ausschüttungen angesichts der Schifffahrtskrise zu den eher „milden“ Konsequenzen des Jahres 2012 für Schiffsfonds-Anleger, nichtsdestotrotz demonstrieren auch ausfallende Ausschüttungen, dass Schiffsfonds und somit auch Dachfonds vom wirtschaftlichen Erfolg ihrer Schiffe abhängig sind. Über diese und weitere Kennzeichen des Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III mussten die Anleger vor der Investition im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Anlageberatung informiert werden.


Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss in zwei Schritten erfolgen. Zunächst müssen die Wünsche und Ziele des Anlegers ermittelt und werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die diese Vorgaben berücksichtigt. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären. Schiffsfonds als Unternehmensbeteiligungen sind mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und so wie diversen Betriebsrisiken behaftet.

Anlageberatung musste realistisches Bild von Chancen und Risiken zeichnen 

 

Angesichts solcher Risiken war den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild der Kapitalanlage zu zeichnen, damit sie eine informierte Entscheidung über eine Investition fällen konnten. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Wurde gegen eine Beratungspflicht verstoßen, können die Anleger Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung fordern.
 
Für falsch beratene Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Da jedes Anlageberatungsgespräch einen eigenen, einzigartigen Verlauf hatte, bedarf es einer Prüfung des individuellen Anlageberatungsgesprächs, um die individuellen Aussichten auf Schadensersatz ermitteln zu können. Die Anleger des Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen.

 

Weitere Informationen:

www.schiffsfonds.eu

  

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