Der Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus der MPC AG hat Schwierigkeiten

05.12.2012294 Mal gelesen
Der Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus der MPC AG hat Schwierigkeiten. Bei der Zeichnung der MPC Leben Plus der MPC AG sollen viele Kapitalanleger durch die Vertriebe falsch beraten worden sein. Es wurde der Fonds positiv dargestellt, so dass nun Schwierigkeiten des Fonds überraschen!

Nachdem in 2002 der geschlossene Lebensversicherungsfonds MPC Rendite-Fonds Leben plus GmbH & Co. KG aufgelegt wurde, sollen Berater  oftmals mit der hohen Sicherheit des Lebensversicherungsfonds geworben haben. Anleger haben inzwischen Zweifel daran. Nach nur wenigen Ausschüttungen des MPC Leben Plus sollen die Anleger nach 2008 gar keine Zahlungen mehr erhalten haben. Der Fonds kam wohl in wirtschaftliche Probleme.
Die Finanzierung des Lebensversicherungsfonds MPC Lebens Plus soll zum Großteil durch Fremdkapital erfolgt sein. Inzwischen sei aber z.B. die vereinbarte Beleihungsgrenze mit einer der kreditgebenden Banken unterschritten worden. Hieran verdeutliche sich die finanzielle Schieflage des Fonds.
Ein Verkauf des Lebensversicherungsfonds MPC Lebens Plus auf dem Zweitmarkt für geschlossene Fonds soll nur mit enormen Verlusten möglich sein. Viele Anleger fragen sich daher, wie sie aufgrund der Schwierigkeiten des Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus nun handeln sollen um schwere Einbußen oder sogar den Totalverlust ihrer Anlage abzuwenden.
Es gibt für die Anleger allerdings Möglichkeiten, unter Umständen ihr gesamtes eingezahltes Geld zurückzuerhalten. So könnten einerseits die Gründungsgesellschafter in Anspruch genommen werden. Dies setzt voraus, dass der Emissionsprospekt die Risiken der Beteiligung nicht sachgerecht genug dargestellt hat. Gründungsgesellschafter sollen nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte gehalten sein, auf Fehler im Prospekt und ggf. im Vergleich zum aktuellen Prospekt geänderte Verhältnisse hinzuweisen.
Andererseits wurden Anleger wohl oftmals von ihren Banken, Sparkassen oder Vertrieben nicht richtig über ihre Beteiligung aufgeklärt. Fehler bei der Anlageberatung können zu Schadenersatzansprüchen in Höhe der angelegten Summe führen.

So soll den Anlegern häufig verschwiegen worden sein, dass sie eine unternehmerische Beteiligung erwarben, die auch ein Totalverlustrisiko beinhalten kann.

Ferner sei ihnen der Unterschied zwischen "Lebensversicherung" und "Lebensversicherungsfonds" nicht deutlich genug erklärt worden. Auch hinsichtlich der langen Laufzeit des Fonds sei häufig keine ausreichende Beratung erfolgt.  Die Anleger haben sich folglich sehr lange gebunden.


Um möglicherweise bestehende Schadenersatzansprüche geltend zu machen, sollten Sie sich als betroffener Anleger möglichst bald an einen im Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt wenden. Dafür wären die Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht geeignet. 

Gerade bei Anlegern des MPC Leben Plus sollen nämlich  bis zum 31.12.2012 viele Ansprüche verjähren.