HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI: Fonds von Krise des niederländischen Immobilienmarkt erfasst

HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI: Fonds von Krise des niederländischen Immobilienmarkt erfasst
08.11.2012339 Mal gelesen
Dass auf den HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI „große Herausforderungen“ warten, ist keine beruhigende Nachricht. Die ersten Konsequenzen haben die Anleger bereits erreicht. Wie können sich Anleger zur Wehr setzen?

Gleich an zwei Fronten hat der Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI mit Problemen zu kämpfen. Die Krise des niederländischen Büroimmobilienmarkts macht dem Fonds zu schaffen, und die außerplanmäßige Belastung durch erhöhte Sicherheiten für die Schweizer-Franken-Kredite des Fonds entspannt die Situation keineswegs. Diese Lage wirkt sich auf die Ausschüttung des Jahres 2011 aus, welche mehr als halbiert wurde.

                                               

Ob und wann das Management die „Herausforderungen“ für den HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI überwinden kann, bleibt abzuwarten. Dennoch demonstriert das Geschehene, dass Immobilienfonds keineswegs sichere und jederzeit verlässliche Kapitalanlagen sind. Anleger des Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI, die Zweifel bekommen, ob der Fonds die richtige Wahl war, können sich bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht über mögliche Ansprüche beraten lassen.

 

Immobilienfonds sind marktabhängige Unternehmen

 

Wurde den Anlegern der HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI beispielsweise für eine sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche und schadensersatzauslösende Empfehlung. Denn geschlossene Immobilienfonds sind Unternehmen und die Beteiligung an einem Immobilienfonds ist eine Unternehmensbeteiligung mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken. Zu diesen Risiken zählen auch das Insolvenzrisiko oder das Totalverlustrisiko. Letzteres steht aber im Widerspruch zu dem Konzept einer sicheren Altersvorsorge.

 

Weiterhin handelt es sich beim Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI auch nicht um eine Kapitalanlage, bei der das investierte Geld jederzeit verfügbar ist. Zwar können Anteile an geschlossenen Fonds auf dem Zweitmarkt veräußert und zu Geld gemacht werden, jedoch hängt dies davon ab, ob sich ein Käufer für die Fondsanteile findet. Der Zweitmarkt ist nicht geregelt. Aufgrund dessen ist das im HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI angelegte Geld auch nicht jederzeit problemlos verfügbar.

 

Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

 

Wurden Anleger falsch beraten, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt. Anleger des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI, die wissen möchten, welche individuellen Rechte und Ansprüche ihnen zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Geschlossene Immobilienfonds

 

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