Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave: Erneuter Kapitalbedarf nicht ausgeschlossen.

Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave: Erneuter Kapitalbedarf nicht ausgeschlossen.
31.10.2012272 Mal gelesen
Schon einmal mussten die Anleger des Schiffsfonds Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave ihrer Kapitalanlage finanziell aushelfen. Jetzt können erneute Kapitalmaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

Die erste Sanierungsrunde hat der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave bereits hinter sich. Damals meldete der Fonds Kapitalbedarf bei den Anlegern an. Da im Geschäftsjahr 2011 kein gutes Ergebnis erzielt werden konnte, könnte den Anlegern ein déjà-vu bevorstehen. Im Leistungsbericht 2011, der im Herbst 2012 veröffentlicht wurde, heißt es: „Aus diesem Grund können Kapitalmaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.“ Dass die Ausschüttungen für die Anleger des Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave entfallen, ist die zweite Konsequenz der aktuellen Situation des Schiffsfonds.

 

Die nicht auszuschließende zweite Sanierung des DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave demonstriert, dass Schiffsfonds als Unternehmen den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Schifffahrtsmarkts unterworfen sind. Die Containerschifffahrt hatte in den vergangenen Monaten erheblich zu leiden. Für die Anleger können die erneut trüben Aussichten eine Gelegenheit sein, sich zu fragen, ob die Investition in den Schiffsfonds „das Richtige“ war.

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, wie zum Beispiel einen Schiffsfonds, muss diese zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem nächsten Schritt müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären.

 

Anlageberatung muss sowohl Chancen als auch Risiken realistisch darstellen

 

Darüberhinaus bestehen diverse weitere Risiken, auf die die Anleger vor der Investition in den Schiffsfonds Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave hingewiesen werden mussten: Zum Beispiel den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger darüber aufklären. Über die Risikoaufklärung hinaus, bestehen noch weitere Pflichten, um Anleger ordnungsgemäß über eine Kapitalanlage aufzuklären. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

In diesem Zusammenhang sollten Anleger des Dr. Peters DS-Renditefonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave beachten, dass Schadensersatzansprüche nicht unbegrenzt erfolgreich geltend gemacht werden können. Denn es gibt neben der 10-jährigen Höchstverjährungsfrist auch eine dreijährige Verjährungsfrist. Diese endet am Ende des dritten Jahres, nachdem die Anleger Kenntnis davon erhielten, dass sie falsch beraten wurde. Hierbei können Kapitalforderungen und Sanierungskonzepte von Bedeutung sein, da diese klarwerden lassen, dass Schiffsfonds keine sicheren Kapitalanlagen sind.

 

Weitere Informationen zum Thema Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen:

www.schiffsfonds.eu

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

kanzlei@dr-stoll-kollegen.de

www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu