Weser Kapital MS Magnos: Schiffsfonds meldete Insolvenz an

Weser Kapital MS Magnos: Schiffsfonds meldete Insolvenz an
10.10.2012284 Mal gelesen
Der Schiffsfonds MS Magnos des Fondsanbieters Weser Kapital (früher: Navalis) ist pleite. Anleger können sich am Insolvenzverfahren beteiligen. Auch können sie sich über individuelle Schadensersatzansprüche beraten lassen.

Ein weiterer Schiffsfonds ist pleite. Am 08.10.2012 wurde vom Amtsgericht Stade die Insolvenzanmeldung des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos veröffentlicht. Ursprünglich hieß der 2005 aufgelegte und im Rahmen einer Privatplatzierung vertriebene Schiffsfonds Navalis MS Magnos. Der jetzt unter Zwangsverwaltung stehenden Fondsgesellschaft gehört das namensgebende Containerschiff MS Magnos. Was können die von der Insolvenz betroffenen Anleger jetzt unternehmen?

 

Zunächst besteht die Möglichkeit, Ansprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens geltend zu machen. Allerdings haben Anleger in Insolvenzverfahren meist nicht die besten Karten. Alternativ können Anleger des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen, welche individuellen Ansprüche sie geltend machen können. Hierfür kann die Anlageberatung überprüft werden, da bei falscher Anlageberatung Schadensersatzansprüche im Raum stehen.

 

Anlageberatung musste anleger- und anlagegerecht sein

 

Schadensersatzansprüche ergeben sich, wenn die Anleger des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos nicht anlage- und anlegergerecht beraten wurden. Eine ordnungsgemäße Anlageberatung erfolgt in zwei Schritten. Empfiehlt ein Berater einem Anleger eine bestimmte Kapitalanlage, zum Beispiel einen Schiffsfonds, muss diese zunächst zu den Wünschen des Anlegers passen. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären.

 

Zu diesen Risiken gehören auch das Verlustrisiko und das Insolvenzrisiko. Die Insolvenzanmeldung des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos zeigt, dass sich solche Risiken realisieren können. Denn Schiffsfonds sind Unternehmsbeteiligungen. Wünschten Anleger eine Kapitalanlage, bei der das Geld sicher ist, eignet sich eine Schiffsbeteiligung daher nicht. Daneben gibt es noch weitere Gesichtspunkte, auf die hinzuweisen war, wie zum Beispiel der ungeregelte, nachfrageabhängige Zweitmarkt für den Verkauf von Fondsanteilen.

 

Falschberatung löst Schadensersatzansprüche aus

 

Wurden Anleger des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie Schadensersatz beanspruchen können. Anleger des Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos sollten in der jetzigen Situation daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Rechte und Ansprüche ermitteln und durchsetzen lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Klagemöglichkeiten der Anleger eines Schiffsfonds

 

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