HCI Renditefonds Premium I – Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

HCI Renditefonds Premium I – Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus
25.09.2012221 Mal gelesen
Wurden Anleger der Schiffsbeteiligung HCI Renditefonds Premium I bei ihrer Anlageberatung falsch beraten, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Beispielsweise handelt es sich bei Schiffsfonds um keine sichern und für die Altersvorsorge geeigneten Kapitalanlagen.

Der Schiffsfonds HCI Renditefonds Premium I wurde im Jahr 2003 auf den Markt gebracht und beteiligt sich an den drei Containerschiffen MS Missunde, MS Torge S und MS Steintor. Die Anleger des HCI Renditefonds Premium I musste mit vielen anderen Schiffsfondsanlegern das Los teilen, keine Ausschüttungen zu erhalten. Ausfallende Ausschüttungen sind in Zeiten, in denen die Schifffahrt unter schwerwiegenden Problemen leidet keine Ausnahme.

 

Anleger, die sich von der ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Renditefonds Premium I trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer rechtlichen Optionen beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.

 

Anlageberatung muss verschiedenen Anforderungen gerecht werden

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, muss diese zum einen zu den Wünschen des Anlegers passen. Zum anderen müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über Risiken aufklären. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Wurde Anlegern die Schiffsbeteiligung HCI Renditefonds Premium I von ihren Anlegern für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel das Verlustrisiko oder den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger darüber aufklären.

 

Schadensersatzklagen für Anleger

 

Für Anleger des Schiffsfonds HCI Renditefonds Premium I, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des HCI Renditefonds Premium I sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können. Allerdings müssen die Anleger des HCI Renditefonds Premium I bedenken, dass Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung verjähren können. So gibt es neben der 10-jährigen Höchstverjährungsdauer auch eine kürzere, 3-jährige Frist, die kenntnisabhängig ist.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen:

Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Einsteinallee 3

77933 Lahr

Telefon: 07821 / 92 37 68 - 0

Fax: 07821 / 92 37 68 - 889

[email protected]

www.dr-stoll-kollegen.de

www.schiffsfonds.eu