BS Invest MS Angelica Schulte – Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

BS Invest MS Angelica Schulte – Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen
21.09.2012378 Mal gelesen
Schiffsfonds wie der BS Invest MS Angelica Schulte bergen Risiken, weswegen es sich nicht um eine sichere Kapitalanlage handelt. Anleger, welchen bei der Anlageberatung etwas anderes erzählt wurde, können Schadensersatz beanspruchen.

Der Schiffsfonds MS Angelica Schulte wurde im Jahr 2006 vom Hamburger Fondsanbieter BS Invest aufgelegt und investiert in einen gleichnamigen Rohöltanker. Zuerst flossen die Ausschüttungen des BS Invest MS Angelica Schulte wie erwartet. Jedoch schon bald stagnierten die Ausschüttungen, bevor sie versiegten. Seitdem mussten die Anleger der Schiffsbeteiligung sich im Verzicht üben.

 

Anleger, die sich von der Schiffsbeteiligung BS Invest MS Angelica Schulte trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.

 

Anlageberatung muss verschiedenen Kriterien gerecht werden

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, muss diese zum einen zu den Wünschen des Anlegers passen. Zum anderen müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen umfassend aufklären. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Wurde Anlegern von ihren Beratern die Schiffsbeteiligung BS Invest MS Angelica Schulte für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger darüber aufklären.

 

Fehler bei der Anlageberatung lösen Schadensersatzansprüche aus

 

Für Anleger des Schiffsfonds BS Invest MS Angelica Schulte, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des BS Invest MS Angelica Schulte sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können. Allerdings müssen die Anleger des BS Invest MS Angelica Schulte bedenken, dass Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung verjähren können. So gibt es neben der 10-jährigen Höchstverjährungsdauer auch eine kürzere, 3-jährige Frist, die kenntnisabhängig ist.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über Rechtsansprüche der Anleger einer Schiffsbeteiligung

 

Einen Expertencheck von Rechtsanwälten für € 50.- finden Sie hier. Sie wissen danach, was Sie tun können:

http://www.dr-stoll-kollegen.de/kanzlei/kosten

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