HCI Shipping Select XVI in Nöten: Sämtliche Fondsschiffe sind insolvenzt

HCI Shipping Select XVI in Nöten: Sämtliche Fondsschiffe sind insolvenzt
21.09.2012342 Mal gelesen
Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XVI muss die Insolvenzanmeldung aller drei Schiffe des Fonds verkraften. Welche Rechte und Ansprüche können die Anleger jetzt geltend machen?

Nicht immer sind aller guten Dinge sind drei. Im Fall des  Schiffsfonds HCI Shipping Select XVI kennzeichnet die Zahl Drei sogar ein großes Problem: Alle Schiffe des Fonds meldeten im September 2012 Insolvenz an. Nachdem bereits die beiden Tanker MS Hellespont Trader und MS Hellespont Trooper am 13.09.2012 Insolvenz anmeldeten, befindet sich seit dem 14.09.2012 auch das letzte Schiff des HCI Shipping Select XVI, die MS Hellespont Trinity, im vorläufigen Insolvenzverfahren. Damit befinden sich alle drei Schiffe des Fonds in der Insolvenz und die Anleger des Schiffsfonds müssen sich wohl auf Verluste einstellen, da sie im Insolvenzverfahren nicht die besten Karten haben.

 

Alle Schiffe, an denen sich der Dachfonds beteiligte, sind insolvent

 

Was können Anleger des Dachfonds jetzt unternehmen? Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann klären, ob die Anleger den drohenden Verlusten eigene Schadensersatzansprüche entgegensetzen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem HCI Shipping Select XVI ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

 

Im Rahmen einer Anlageberatung müssen die Berater über die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds aufklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus dem unternehmerischen Charakter des HCI Shipping Select XVI ergeben, stehen Schadensersatzansprüche  wegen falscher Beratung im Raum. Nicht jedem Anleger wurde in der Anlageberatung ausreichend erklärt, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind.

 

Schiffsdachfonds wie der HCI Shipping Select XVI sind keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet, denn es handelt sich um eine Unternehmensbeteiligung, der Verlustrisiken  - wie zum Beispiel im Fall einer Insolvenz -innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen.

 

Schadensersatz, wenn Anleger falsch beraten wurden

 

Haben Anleger des HCI Shipping Select XVI das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Angesichts der Insolvenzen der MS Hellespont Trader, MS Hellespont Trinity und MS Hellespont Trooper sollten die Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Rechtsansprüche der Anleger eines Schiffsfonds

 

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