BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds – Schadensersatz bei falscher Anlageberatung

BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds – Schadensersatz bei falscher Anlageberatung
19.09.2012339 Mal gelesen
Anleger, die bei der Anlageberatung für die Beteiligung an dem Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds falsch beraten wurden, können Schadensersatz beanspruchen.

Zunächst erhielten die Anleger des 2006 aufgelegten Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Ausschüttungen in erwartungsgemäßer Höhe. Dies änderte sich allerdings – wie bei so vielen Schiffsfonds – sodass die Anleger sich in Verzicht üben müssen. Der von der Hamburger BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung mbH aufgelegte Schiffsfonds beteiligt sich an den vier Schiffen MS Peter Schulte, MS Franz Schulte, MS Paul Schulte und MS Ruth Schulte.

 

Anleger, die sich von der Schiffsbeteiligung BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.

 

Empfehlen Berater Anlegern eine bestimmte Kapitalanlage, muss diese zum einen zu den Wünschen des Anlegers passen. Zum anderen müssen die Berater auch umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen umfassend aufklären. Wurde gegen eine dieser Pflichten verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.

 

Schiffsfonds sind keine sicheren Kapitalanlagen

 

Wurde Anlegern von ihren Beratern die Schiffsbeteiligung BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger ungefragt darüber aufklären.

 

Für Anleger des Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können. Allerdings müssen die Anleger des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds auch bedenken, dass Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung verjähren können. So gibt es neben der 10-jährigen Höchstverjährungsdauer auch eine kürzere, 3-jährige Frist, die kenntnisabhängig ist.

 

Weitere Informationen:

Infoseite über die Rechtsansprüche der Anleger einer Schiffsbeteiligung

 

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