DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 – Anlegern des Immobilienfonds können Schadensersatzansprüche zustehen

DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 – Anlegern des Immobilienfonds können Schadensersatzansprüche zustehen
07.09.2012266 Mal gelesen
Anleger, die sich im Jahr 2002 an dem Immobilienfonds beteiligten, müssen beachten, dass Verjährung droht.

Zu den häufigsten Investitionsobjekten geschlossener Immobilienfonds zählen Bürogebäude. Auch der Fonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 investiert in eine Büroimmobilie. Das Fondsgebäude befindet sich in der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main. Anleger berichten nun, dass die Ausschüttungen nicht mehr fließen. Was können Anleger in dieser Situation unternehmen? Eine Möglichkeit ist die rechtliche Überprüfung der Investition in den Immobilienfonds.

 

Wurden Anleger vor der Investition in den Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 nicht ordnungsgemäß beraten, stehen Ansprüche auf Schadensersatz im Raum. Denn bei der Anlageberatung müssen zum einen die Wünsche eines Anlegers berücksichtigt werden – sei es die Altersvorsorge oder die Sicherheit des eingesetzten Geldes. Zum anderen muss den Anlegern aber auch ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermittelt werden. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht.

 

Geschlossene Immobilienfonds sind die sichere Altersvorsorge ungeeignet

 

Zu den Risiken, über die Anleger Bescheid wissen mussten, gehört zum Beispiel das Verlustrisiko. Auch musste erläutert werden, dass es keinen geregelten Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile gibt, sodass das investierte Geld nicht jederzeit verfügbar ist. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt, um zu ermitteln, ob Schadensersatzansprüche der Anleger bestehen.

 

Anleger des Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 37, die das Gefühl haben, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch im Unklaren über die Risiken ihrer Kapitalanlage gelassen wurden, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Wurden Anleger nicht richtig beraten, stehen Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung im Raum.

 

Ansprüche drohen zu verjähren

 

Da der Fonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 im Jahr 2002 aufgelegt wurde, kann Anlegern, die 2002 ihre Beteiligung an dem Immobilienfonds erwarben, nun die Verjährung von Ansprüchen drohen. Der Gesetzgeber schob 10 Jahre nach Vertragsschluss einen Riegel vor, d. h. nach 10 Jahren können die Ansprüche nicht mehr durchgesetzt werden. Anleger des DIV Grundbesitzanlage Nr. 37, die wissen möchten, welche individuellen Rechte und Ansprüche ihnen zustehen und wie sie diese sichern können, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

 

Weitere Informationen:

Infoseite Geschlossene Immobilienfonds

 

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